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8C_171/2019 KI-generiert

Social welfare rent-reduction order: appeal inadmissible for failure to substantiate constitutional violation under Article 42(2) BGG.

Geschäftsnummer 8C_171/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appeal and did not enter into the merits, with no court costs imposed; the cantonal decision remains in force. The appellant, a social welfare recipient, challenged a cantonal order requiring her to find a new apartment with a rent not exceeding a specified amount, failing which her social assistance benefits would be reduced; she also argued the order improperly applied to her non-assisted partner, which the lower court rejected. The Court held that, because the appeal concerned a decision based on cantonal law, the appellant was required to clearly and detailedly demonstrate a violation of constitutional rights under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), but she merely repeated arguments from the prior proceedings and asserted willfulness without substantiation, failing the procedural requirements; the Court also noted that the order to seek housing may not be immediately appealable.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Social welfare rent-reduction order: appeal inadmissible for failure to substantiate constitutional violation under Article 42(2) BGG: The appellant, a social welfare recipient, challenged a cantonal order requiring her to find a new apartment with a rent not exceeding a specified amount, failing which her social assistance benefits would be reduced; she also argued the order improperly applied to her non-assisted partner, which the lower court rejected. The Court held that, because the appeal concerned a decision based on cantonal law, the appellant was required to clearly and detailedly demonstrate a violation of constitutional rights under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), but she merely repeated arguments from the prior proceedings and asserted willfulness without substantiation, failing the procedural requirements; the Court also noted that the order to seek housing may not be immediately appealable.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Anspruch auf Sozialhilfe sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Demonstrationsrecht Sozialwohnung Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Ausweisung aus einer Wohnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure because the grounds did not meet the requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive court costs exceptionally in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_171/2019

Urteil vom 15. März 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Gemeinde Wilchingen,

Hauptstrasse 45, 8217 Wilchingen,

vertreten durch den Regionalen Sozialdienst Klettgau, Bahnhofstrasse 1, 8213 Neunkirch,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts

des Kantons Schaffhausen vom 8. Februar 2019 (60/2018/28).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 7. März 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 8. Februar 2019,

in Erwägung,

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid die in Anwendung kantonalen Rechts ergangene Auflage an die Beschwerdeführerin bestätigte, umgehend eine den Mietzins von Fr. 1'050.- pro Monat bzw. anteilig Fr. 525.- (exkl. Nebenkosten) nicht übersteigende neue Wohnung zu finden, anderenfalls der für die Bemessung des Sozialhilfeanspruchs anrechenbare Mietzins frühestens nach drei Monaten ab Rechtskraft des Entscheides auf das Monatsende hin dementsprechend gekürzt würde,

dass es bezogen auf die Rüge, diese Auflage richte sich unzulässigerweise auch an ihren nicht von der Sozialhilfe unterstützten Lebenspartner, ausführte, dies sei unzutreffend, vielmehr sei es diesem unbenommen, eine für ihn passende Wohnung zu wählen, sie hingegen könne sozialhilferechtlich zu einer Reduktion der Wohnkosten im vorgegebenen Umfang verpflichtet werden,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorbringt; vielmehr beschränkt sie sich in weiten Teilen darauf, das bereits vor Vorinstanz Vorgetragene zu wiederholen, ohne auf das dazu Erwogene näher einzugehen; lediglich zu behaupten, die Auflage sei willkürlich, reicht nicht aus,

dass abgesehen davon der vorinstanzliche Entscheid, soweit die Weisung umschliessend, eine neue Wohnung zu suchen, zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor Bundesgericht kaum anfechtbar sei dürfte (Näheres dazu siehe etwa Urteil 8C_662/2018 vom 1 Oktober 2018 mit Hinweisen), was indessen, da die Eingabe den Begründungsanforderungen ohnehin offensichtlich nicht genügt, nicht abschliessend beantwortet werden muss,

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Departement des Innern des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. März 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel