Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_161/2014 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Regarding Interlocutory Decision on Deadline Restoration for Housing Instruction Appeal

Geschäftsnummer 8C_161/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual challenging a decision regarding social assistance made by a municipal department in Zurich. The individual filed a complaint against a prior administrative decision instructing them to seek more affordable housing, which was part of a broader social welfare policy. The individual's subsequent attempt to appeal a related ruling on the restoration of the deadline for filing objections was partially accepted and partially rejected by a regional court. The matter was brought before the Federal Tribunal, which assessed the admissibility of the complaint and the nature of the contested decision as a preliminary ruling, determining that it was not subject to independent appeal under current legal provisions.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz; Appeal Inadmissibility Regarding Interlocutory Decision on Deadline Restoration for Housing Instruction Appeal: The individual filed a complaint against a prior administrative decision instructing them to seek more affordable housing, which was part of a broader social welfare policy. The individual's subsequent attempt to appeal a related ruling on the restoration of the deadline for filing objections was partially accepted and partially rejected by a regional court. The matter was brought before the Federal Tribunal, which assessed the admissibility of the complaint and the nature of the contested decision as a preliminary ruling, determining that it was not subject to independent appeal under current legal provisions.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Kürzung der Sozialhilfe Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Sozialwohnung Leistungsbezüger Wiederherstellung der versäumten Frist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to dismiss the appeal in the simplified procedure because it was manifestly inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide on the waiver of court costs due to the circumstances of the case.

Art. 93 Abs. 1 BGG

The central provision establishing the conditions for the self-standing appealability of the challenged interlocutory decision.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (9)

8C_861/2017 (2017-12-13)
Appeal Admissibility on Interlocutory Social Services Instruction
«…BGG selbstständig angefochten werden kann (Urteile 8C_844/2015 vom 22. Januar 2016, 8C_2/2015 vom 30. Januar 2015 und 8C_161/2014 vom 31. März 2014, je mit Hinweisen), dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, - dass der…»
8C_492/2017 (2017-12-06)
Social Assistance Recipient's Property Liquidation Directive Appeal Inadmissible
«…BGG selbstständig angefochten werden kann (Urteile 8C_844/2015 vom 22. Januar 2016, 8C_2/2015 vom 30. Januar 2015 und 8C_161/2014 vom 31. März 2014, je mit Hinweisen), dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der E…»
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Social Assistance Directive Challenge Admissibility
«…BGG selbstständig angefochten werden kann (Urteile 8C_855/2015 vom 22. Januar 2016, 8C_2/2015 vom 30. Januar 2015 und 8C_161/2014 vom 31. März 2014, je mit Hinweisen), dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der E…»
8C_844/2015 (2016-01-22)
Appealability of a Preliminary Directive Regarding Social Assistance Property Disposition
«…raussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (Urteile 8C_2/2015 vom 30. Januar 2015 und 8C_161/2014 vom 31. März 2014, je mit Hinwiesen), dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der E…»
8C_729/2015 (2015-10-09)
Appeal Against Interlocutory Decision on Social Assistance Inadmissible
«…chwerde gegen einen allfälligen Leistungskürzungsentscheid offen stehen wird (Urteile 8C_826/2014 vom 4. Dezember 2014, 8C_161/2014 vom 31. März 2014 und 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012), dass im Übrigen auch mit Bezug auf die Abweisung des Gesuchs um u…»
8C_456/2015 (2015-07-07)
Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Non-Final Cantonal Decision on Social Assistance.
«…3 BGG die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid offen stehen wird (Urteile 8C_826/2014 vom 4. Dezember 2014, 8C_161/2014 vom 31. März 2014 und 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012), dass demzufolge im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1…»
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Petitioner v. Cantonal Administrative Court (Interlocutory Appeal on Social Assistance Directive)
«…3 BGG die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid offen stehen wird (Urteile 8C_826/2014 vom 4. Dezember 2014, 8C_161/2014 vom 31. März 2014 und 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012), dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit…»
8C_2/2015 (2015-01-30)
Federal Court Dismisses Appeal on Non-Appealable Social Welfare Directive
«…Beschwerdeführerin die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid offen stehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; Urteile 8C_161/2014 vom 31. März 2014 und 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012 E. 4.4), dass überdies die Voraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 lit…»
8C_826/2014 (2014-12-04)
Welfare Recipient's Appeal Against Instruction to Seek Cheaper Apartment Inadmissible
«…Beschwerdeführerin die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid offen stehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; Urteile 8C_161/2014 vom 31. März 2014 und 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012 E. 4.4), dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_161/2014

Urteil vom 31. März 2014

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich , vertreten durch das Sozialdepartement, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8004 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Januar 2014.

Nach Einsicht

in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Januar 2014, mit welchem die Beschwerde von B.________ gegen den Beschluss des Bezirksrates Zürich vom 31. Januar 2013 (betreffend Fristwiederherstellungsgesuch) im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen, im Übrigen aber abgewiesen worden ist,

in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 23. Februar 2014 (Poststempel), mit der B.________ beantragt, auf seine gegen die Verfügung des Sozialzentrums X.________ vom 22. Februar 2012 (betreffend Weisung, sich eine günstigere Wohnung zu suchen) gerichtete Einsprache sei einzutreten, eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an eine der Vorinstanzen zurückzuweisen,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht seine Zuständigkeit bzw. die Zulässigkeit der bei ihm erhobenen Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 138 I 367 E. 1 S. 369 ; 133 I 185 E. 2 S. 188; 133 II 249 E. 1.1 S. 251),

dass es sich bei der auf § 21 des Sozialhilfegesetzes des Kantons Zürich vom 14. Juni 1981 (SHG; LS 851.1) gestützten Weisung, die eine sozialhilfeberechtigte Person verpflichtet, eine günstigere Wohnung zu suchen, ohne dass die Unterstützung bereits gekürzt würde, rechtsprechungsgemäss um einen Zwischenentscheid handelt (Urteile 8C_415/2013 vom 23. Januar 2014 E. 1.2 und 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012 E. 4 mit Hinweisen),

dass, sofern sich ein kantonales Gericht mit dem Zwischenentscheid einer unteren Instanz befasst, dieser Entscheid regelmässig ebenfalls einen Zwischenentscheid darstellt (Urteil 8C_328/2013 vom 4. Februar 2014 E. 2.2 mit Hinweisen),

dass der angefochtene Entscheid über das vom Beschwerdeführer in Bezug auf die am 22. Februar 2012 verfügte Anordnung der Wohnungssuche gestellte und abschlägig beschiedene Gesuch um Wiederherstellung der Einsprachefrist befindet,

dass sich dieser Entscheid nach dem hievor Ausgeführten als Zwischenentscheid erweist, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig anfechtbar ist,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - erfordert, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 135 I 261 E. 1.2 S. 263; 134 III 188 E. 2.2 S. 191; 133 III 629 E. 2.1 S. 631), die Ausnahme ist restriktiv zu handhaben, weshalb es der Beschwerde führenden Person obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich gegeben ist ( BGE 134 III 426 E. 1.2 am Ende S. 429; 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632 und 2.4.2 S. 633 f.),

dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522 E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),

dass der Beschwerdeführer in keiner Weise darlegt, inwiefern ihm durch den angefochtenen Entscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (vgl. dazu auch BGE 133 V 477 E. 5.2 und 5.2.2 S. 483) oder durch die Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeigeführt und damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden könnte (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ; siehe dazu auch BGE 136 IV 92 E. 4 S. 95; Urteile 5D_52/2010 vom 10. Mai 2010 E. 1.1.1 sowie 4A_109/2007 vom 30. Juli 2007 E. 2.4 und 2.5; Laurent Merz, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 76 zu Art. 42 BGG ),

dass dem Beschwerdeführer die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid offen stehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; Urteil 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012 E. 4.4),

dass vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich ist, inwiefern eine der beiden Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein könnte, weshalb eine selbstständige Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids entfällt,

dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG erledigt wird,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. März 2014

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl