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8C_156/2012 KI-generiert

Unemployment insurance appeal dismissed as inadmissible for failure to state grounds under Article 42 BGG, where appellant relied on conclusory references to prior submissions.

Geschäftsnummer 8C_156/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the claimant's appeal for lack of sufficient legal reasoning, upholding the lower court's decision to deny unemployment benefits and ordering the claimant to pay court costs of CHF 300. The claimant had challenged a decision by the Cantonal Court of Lucerne regarding unemployment insurance, but the Federal Court found that the appeal did not properly engage with the lower court's reasoning or identify specific legal violations as required under Article 42 of the Federal Supreme Court Act (BGG). The Court rejected the claimant's mere references to prior submissions and general contestation of the facts as inadequate, and also declined to consider new arguments or the requested stay of proceedings. The dismissal was based on Article 108(1)(b) BGG, which provides for a simplified procedure in cases where the appeal lacks a sufficient statement of grounds.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 99 BGG, Art. 6 Abs. 1 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Unemployment insurance appeal dismissed as inadmissible for failure to state grounds under Article 42 BGG, where appellant relied on conclusory references to prior submissions: The claimant had challenged a decision by the Cantonal Court of Lucerne regarding unemployment insurance, but the Federal Court found that the appeal did not properly engage with the lower court's reasoning or identify specific legal violations as required under Article 42 of the Federal Supreme Court Act (BGG). The Court rejected the claimant's mere references to prior submissions and general contestation of the facts as inadequate, and also declined to consider new arguments or the requested stay of proceedings. The dismissal was based on Article 108(1)(b) BGG, which provides for a simplified procedure in cases where the appeal lacks a sufficient statement of grounds.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung Arbeitslosigkeit Prozessvoraussetzung ungenügend begründete Rüge Arbeitslosenversicherungsorgan Versicherungsleistungsbegehren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Ground for the decision: the appeal was declared inadmissible because it lacked sufficient legal reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Costs provision: the losing appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_156/2012

Urteil vom 2. März 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

H.________,

vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG,

Beschwerdeführer,

gegen

Dienststelle für Wirtschaft und Arbeit Luzern (wira), Bürgenstrasse 12, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern

vom 17. Januar 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. Februar 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 17. Januar 2012,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt ebenso wenig (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.) wie blosse Verweisungen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; 133 III 384 E. 2.3 S. 387 f. ; 130 I 290 E. 4.10 S. 302),

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 14. Februar 2012 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, indem er namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht in seinen Erwägungen eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte,

dass hieran auch der blosse Verweis auf die vorinstanzliche Beschwerde bzw. die blosse pauschale Bestreitung des vorinstanzlichen Sachverhalts nichts ändert, weil dies praxisgemäss keine genügende Begründung eines Rechtsmittels darstellt (vgl. statt vieler Urteile 5A_13/2012 vom 10. Januar 2012, 5A_57/2012 vom 23. Januar 2012 und 5A_126/2012 vom 8. Februar 2012),

dass auf unzulässige Noven nicht einzugehen ist ( Art. 99 BGG ),

dass somit auf die offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Ergänzung bzw. Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247 f.) - in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass ebenso auf das eventualiter gestellte Sistierungsbegehren nicht einzutreten ist ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; Art. 6 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG ),

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. März 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz