Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_144/2013 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Direct Review of Social Assistance Appeal Pending Cantonal Exhaustion

Geschäftsnummer 8C_144/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual seeking provisional retroactive increases in social assistance, coverage for dental treatments, and legal aid within an ongoing complaint against decisions made by a local city council, which falls under the jurisdiction of a cantonal social services department. The individual argues that the delay in processing their case constitutes an undue legal delay. The tribunal emphasizes that the individual must first exhaust all local legal avenues, specifically noting that the cantonal administrative court is the appropriate forum for addressing disputes regarding the social services department's decisions, and thus does not accept the case at the federal level.

Legislator-Regeste

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Art. 120 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refuses Direct Review of Social Assistance Appeal Pending Cantonal Exhaustion: The individual argues that the delay in processing their case constitutes an undue legal delay. The tribunal emphasizes that the individual must first exhaust all local legal avenues, specifically noting that the cantonal administrative court is the appropriate forum for addressing disputes regarding the social services department's decisions, and thus does not accept the case at the federal level.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung Sozialhilfe unentgeltliche Rechtspflege Erschöpfung des Rechtswegs Verfahrensüberprüfung Verwaltungskosten Sozialversicherungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 120 BGG
Art. 120 BGG ) lediglich als Rechtsmittelinstanz angerufen werden kann,
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das in der Eingabe ebenfalls gestellte Gesuch um Gerichtskostenbefreiung als gegenstandslos erweist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the collection of court fees under the circumstances.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees under the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_144/2013

Urteil vom 22. Februar 2013

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Departement Gesundheit und Soziales

des Kantons Aargau, Kantonaler Sozialdienst, Obere Vorstadt 3, 5001 Aarau,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung; Rechtsverzögerung),

Nach Einsicht

in die Eingabe vom 14. Februar 2013 (Poststempel), mit welcher A.________ um superprovisorische rückwirkende Erhöhung der Sozialhilfe, der Kostengutsprache für zahnmedizinische Behandlungen und Prozesskostenhilfe in einem beim Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau, Kantonaler Sozialdienst, Beschwerdestelle SPG, hängigen Beschwerdeverfahren gegen Entscheide des Stadtrats Zofingen ersucht,

in Erwägung,

dass er sein Gesuch mit der zögerlichen Verfahrenserledigung der beim Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau anhängigen Sozialrechtsstreitigkeit begründet,

dass das Bundesgericht abgesehen von hier nicht weiter interessierenden Ausnahmen (s. Art. 120 BGG ) lediglich als Rechtsmittelinstanz angerufen werden kann,

dass dabei vorgängig der innerkantonale Instanzenzug ausgeschöpft worden sein muss (für die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten: Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 90 ff. BGG ),

dass gemäss § 58 Abs. 2 Sozialhilfe- und Präventionsgesetz des Kantons Aargau das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die gegen Entscheide des Departements Gesundheit und Soziales zunächst anzurufende Rechtsmittelinstanz ist,

dass diese auch für allfällige gegen das Departement gerichtete Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerden zuständig wäre,

dass dieser Rechtsmittelweg zwingend vorgegeben ist,

dass daher auf die Eingabe vom 14. Februar 2013 ungeachtet dessen, dass der Einleger bewusst direkt das Bundesgericht angerufen hat, nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das in der Eingabe ebenfalls gestellte Gesuch um Gerichtskostenbefreiung als gegenstandslos erweist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Eingabe vom 14. Februar 2013 wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Februar 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel