Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_140/2014 KI-generiert

Disability insurance appeal inadmissible for failure to meet statutory written-reasoning requirements, as the filing contained only appellatory criticism and repeated earlier submissions without engaging the lower court's findings.

Geschäftsnummer 8C_140/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court did not enter into the merits of the appeal and declared it inadmissible, thereby leaving the cantonal decision in force. The case concerns a disability insurance (invalidenversicherung) matter in which the appellant, legally represented by her parents, challenged a decision of the Cantonal Court of Schwyz dated 9 January 2014. The appellant filed a written appeal on 13 February 2014, but the Court found it failed to meet the formal requirements of Art. 42 para. 1 and 2 of the Federal Supreme Court Act (BGG), as the submission lacked a sufficiently specific legal argumentation engaging with the lower court's reasoning. The Court noted that the appeal contained merely appellatory criticism and largely repeated prior submissions, and that despite an explicit reminder from the Court on 14 February 2014 about the required form and the possibility of improvement within the appeal deadline, no corrective filing was made. The Court applied Art. 108 para. 1 lit. b BGG to dismiss the appeal as manifestly inadmissible, and, given the circumstances, waived the imposition of court costs pursuant to Art. 66 para. 1 sentence 2 BGG.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Disability insurance appeal inadmissible for failure to meet statutory written-reasoning requirements, as the filing contained only appellatory criticism and repeated earlier submissions without engaging the lower court's findings: The case concerns a disability insurance (invalidenversicherung) matter in which the appellant, legally represented by her parents, challenged a decision of the Cantonal Court of Schwyz dated 9 January 2014. The appellant filed a written appeal on 13 February 2014, but the Court found it failed to meet the formal requirements of Art. 42 para. 1 and 2 of the Federal Supreme Court Act (BGG), as the submission lacked a sufficiently specific legal argumentation engaging with the lower court's reasoning. The Court noted that the appeal contained merely appellatory criticism and largely repeated prior submissions, and that despite an explicit reminder from the Court on 14 February 2014 about the required form and the possibility of improvement within the appeal deadline, no corrective filing was made. The Court applied Art. 108 para. 1 lit. b BGG to dismiss the appeal as manifestly inadmissible, and, given the circumstances, waived the imposition of court costs pursuant to Art. 66 para. 1 sentence 2 BGG.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Versicherungsleistungsbegehren substantiierte Begründung Verfahrensmangel Beschwerdelegitimation Mindestleistungen ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to manifest lack of sufficient legal reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive court costs given the circumstances of the case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_140/2014

Urteil vom 7. März 2014

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

C.________,

gesetzlich vertreten durch ihre Eltern,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Schwyz , Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 9. Januar 2014.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der C.________ vom 13. Februar 2014 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 9. Januar 2014,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 14. Februar 2014, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176, 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass die Beschwerde vom 13. Februar 2014 diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht gerecht wird, da sie sich - abgesehen von einem rechtsgenüglichen Begehren - nicht in hinreichender Weise mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt bzw. - soweit überhaupt beanstandet - den Sachverhalt gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte,

dass zudem die beim Bundesgericht eingereichte Beschwerde zur Hauptsache appellatorische Kritik aufweist und bezüglich des materiellen Gehalts der Begründung weitgehende Wiederholungen der bereits vor dem erstinstanzlichen Gericht eingereichten Rechtsschrift enthält, was rechtsprechungsgemäss ungenügend ist (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.),

dass deshalb, bei allem Verständnis für die Lage der Beschwerdeführerin, namentlich keine hinreichende Begründung und somit kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, obwohl das Bundesgericht auf die entsprechenden Anforderungen an Beschwerden und die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit bezüglich der mangelhaften Eingabe am 14. Februar 2014 ausdrücklich hingewiesen hat, wobei die entsprechende Mitteilung des Gerichts unbeantwortet geblieben ist,

dass demnach auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. März 2014

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz