Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_136/2020 KI-generiert

Insolvency Compensation Exclusion Due to Determining Influence on Business Operations

Geschäftsnummer 8C_136/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual and the Employment Insurance Office regarding an unemployment insurance claim. The complainant challenged a decision by the Bern Administrative Court dated January 6, 2020, which determined that she was ineligible for insolvency compensation. The court found that the complainant had significant influence over the management of a company up until its bankruptcy, precluding her from claiming compensation under Swiss law. The complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on February 16, 2020, arguing that the previous court's decision violated applicable laws. However, the tribunal required specific justifications from the complainant as to how the legal determinations made in the previous court's ruling were erroneous. The complainant failed to provide adequate grounds for her claims, leading to the non-admittance of her appeal. The tribunal likewise denied her request for free legal representation, citing the appeal's lack of prospects for success, and decided not to impose court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 51 Abs. 2 AVIG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG; Insolvency Compensation Exclusion Due to Determining Influence on Business Operations: The complainant challenged a decision by the Bern Administrative Court dated January 6, 2020, which determined that she was ineligible for insolvency compensation. The court found that the complainant had significant influence over the management of a company up until its bankruptcy, precluding her from claiming compensation under Swiss law. The complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on February 16, 2020, arguing that the previous court's decision violated applicable laws. However, the tribunal required specific justifications from the complainant as to how the legal determinations made in the previous court's ruling were erroneous. The complainant failed to provide adequate grounds for her claims, leading to the non-admittance of her appeal. The tribunal likewise denied her request for free legal representation, citing the appeal's lack of prospects for success, and decided not to impose court costs.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Insolvenzentschädigung Fall des Ausschlusses Ausschluss eines Gesellschafters unrichtige Sachverhaltsfeststellung Unternehmensleiter Versicherungsgesellschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to non-compliance with formal requirements, applied in dispositive point 1.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

The request for free legal aid was rejected because the appeal was deemed hopeless, applied in dispositive point 2.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide upon the exemption from court fees, applied in dispositive point 3.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_136/2020

Urteil vom 21. Februar 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung,

Arbeitslosenkasse, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 6. Januar 2020 (200 19 305 ALV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. Februar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Januar 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass die Vorinstanz in einlässlicher Würdigung der Aktenlage und der Parteivorbringen zur Überzeugung gelangte, die Beschwerdeführerin habe bei der B.________ GmbH bis zu deren Konkurseröffnung eine tatsächliche und insbesondere massgebende Einflussmöglichkeit auf den Geschäftsgang gehabt, was einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung nach Art. 51 Abs. 2 AVIG ausschliesse,

dass es weiter unter Verweis auf BGE 126 V 134 erwog, selbst wenn die Beschwerdeführerin nach der Abwahl als Geschäftsführerin keine entsprechende Beeinflussungsmöglichkeit gehabt hätte, sie vom Entschädigungsanspruch ausgeschlossen bleibe, da die Ursachen für die Insolvenz schon vorher gesetzt worden seien,

dass die Beschwerdeführerin diesen Erwägungen nichts Konkretes entgegen stellt, insbesondere zeigt sie nicht ansatzweise auf, inwiefern die von der Vorinstanz dabei vorgenommenen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert falsch (d.h. offensichtlich unrichtig, sprich willkürlich: BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass deshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass gemäss Art. 64 Abs. 1 in fine BGG das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Februar 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel