Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_135/2022 KI-generiert

Invalidity Insurance Benefits Appeal Dismissed for Procedural Non-Compliance

Geschäftsnummer 8C_135/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual filed a complaint against the decision of the social insurance office of Nidwalden, which was confirmed by the Cantonal Administrative Court of Nidwalden. The court upheld the decision not to proceed with the individual's new claim for invalidity insurance submitted on October 28, 2020. The reason for the initial denial was that the claimant could not demonstrate a significant change in her health status from September 24, 2015, to February 15, 2021, which could potentially impact her entitlement to a pension. The individual contested this determination, criticizing the interpretation of a medical report dated September 22, 2020, by Dr. B. However, she failed to provide sufficient arguments to demonstrate that the court's evaluation was arbitrary or legally flawed. The Federal Tribunal noted deficiencies in the reasoning provided in the appeal, rendering the complaint inadmissible.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Invalidity Insurance Benefits Appeal Dismissed for Procedural Non-Compliance: The court upheld the decision not to proceed with the individual's new claim for invalidity insurance submitted on October 28, 2020. The reason for the initial denial was that the claimant could not demonstrate a significant change in her health status from September 24, 2015, to February 15, 2021, which could potentially impact her entitlement to a pension. The individual contested this determination, criticizing the interpretation of a medical report dated September 22, 2020, by Dr. B. However, she failed to provide sufficient arguments to demonstrate that the court's evaluation was arbitrary or legally flawed. The Federal Tribunal noted deficiencies in the reasoning provided in the appeal, rendering the complaint inadmissible.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Versicherungsleistung Verfahrensrechte sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit willkürliche Beweiswürdigung Nichtigkeitsverfahren und Verzicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was refused summary dismissal without entering the merits based on this procedural rule due to a manifest deficiency in the statement of reasons.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_135/2022

Urteil vom 7. März 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Nidwalden,

Stansstaderstrasse 88, 6371 Stans,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts Nidwalden vom 22. November 2021 (SV 21 13).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 28. Februar 2022 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts Nidwalden vom 22. November 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid das Nichteintreten der Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vom 28. Oktober 2020 mit der Begründung bestätigte, der Beschwerdeführerin sei es mit den bei der Verwaltung ins Recht gelegten Berichten nicht gelungen, eine rentenwirksame Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse im massgeblichen Vergleichszeitraum vom 24. September 2015 (Verfügungszeitpunkt der letzten Rentenablehnung) bis 15. Februar 2021 (Verfügungszeitpunkt des Nichteintretens auf die Neuanmeldung) zumindest glaubhaft zu machen,

dass die Beschwerdeführerin die von der Vorinstanz vorgenommene Beweiswürdigung des von Dr. med. B.________ abgefassten Berichts vom 22. September 2020 kritisiert, ohne indessen aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht in Willkür verfallen oder sonstwie gegen Recht verstossen haben soll,

dass es nämlich nicht ausreicht, lediglich einzelnen Punkte des dazu Erwogenen zu beanstanden; vielmehr hätte vorliegend dargelegt werden müssen, weshalb die Einschätzung der Vorinstanz insgesamt nicht haltbar ist; danach ist allein mit der Diagnose einer Tendosynovitis der Beugesehnen des bereits betroffenen rechten Handgelenks für die Frage, ob damit die rechte Hand noch weniger einsetzbar ist als der ersten Verfügung vom 24. September 2015 zu Grunde gelegt (kein arbeitsspezifischer Einsatz der rechten Hand), nichts gewonnen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

dass sich demnach das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht Nidwalden, Sozialversicherungsabteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. März 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel