Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_129/2017 KI-generiert

Social Insurance Appeal Inadmissible Due to Remand Decision Lacking Finality

Geschäftsnummer 8C_129/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed against a decision made by the social insurance court of Basel-Stadt concerning disability insurance matters. The court had previously overturned a decision by the local disability office and referred the case back for further clarification and a new ruling. The complainant challenged this interim decision, arguing that it had caused irreparable harm and needed to be reviewed. However, the federal tribunal determined that the appeal was inadmissible, as the complainant failed to demonstrate that the decision could lead to an unrectifiable disadvantage or that resolving the matter immediately would provide significant savings in time or costs. Consequently, the court did not allow the appeal and dismissed a request for legal aid, while waiving court fees.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 64 Abs. 1 letzter Teilsatz BGG; Social Insurance Appeal Inadmissible Due to Remand Decision Lacking Finality: The court had previously overturned a decision by the local disability office and referred the case back for further clarification and a new ruling. The complainant challenged this interim decision, arguing that it had caused irreparable harm and needed to be reviewed. However, the federal tribunal determined that the appeal was inadmissible, as the complainant failed to demonstrate that the decision could lead to an unrectifiable disadvantage or that resolving the matter immediately would provide significant savings in time or costs. Consequently, the court did not allow the appeal and dismissed a request for legal aid, while waiving court fees.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Sozialversicherungsverfahren Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids unentgeltliche Rechtspflege ausserordentliche Umstände Invalidenversicherung Wiedererwägung der Invalidenrente

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The Tribunal declined substitution because the appeal was obviously inadmissible pursuant to this provision.

Art. 64 Abs. 1 letzter Teilsatz BGG

This provision was cited in denying the request for free legal aid.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive court costs based on this provision, despite the dismissal of the application for free legal aid.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_129/2017

Urteil vom 8. März 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Advokat Peter Bürkli,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 10. Januar 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 13. Februar 2017 gegen den E ntscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 10. Januar 2017, mit welchem die Verfügung der IV-Stelle Basel-Stadt vom 14. September 2016 aufgehoben und die Sache an diese zu weiterer Abklärung und anschliessendem Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wurde,

in Erwägung,

dass Entscheide, mit welchen die Angelegenheit an die Verwaltung zu ergänzenden Sachverhaltsabklärungen und anschliessendem Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wird, das Verfahren nicht abschliessen und daher beim Bundesgericht nur unter den in Art. 93 BGG erwähnten Voraussetzungen anfechtbar sind (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass, weil Zwischenentscheide nur ausnahmsweise beim Bundesgericht angefochten werden können, es dem Beschwerdeführer oder der Beschwerdeführerin obliegt darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind (vgl. BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632 mit Hinweis),

dass ein Nachteil im Sinne von lit. a erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522 E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),

dass ein solcher Nachteil bei der Beschwerde führenden Partei ausgewiesen sein muss,

dass vorliegend weder Derartiges dargetan (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine mit Hinweisen) noch ersichtlich ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.3 f. S. 484 f.),

dass namentlich insbesondere der im Zwischenentscheid enthaltene Entscheid über die unentgeltliche Verbeiständung (im zu beurteilenden, abgeschlossenen) Vorbescheidverfahren und im Verfahren vor dem kantonalen Gericht - um dessen Anfechtung es dem Beschwerdeführer offenbar in erster Linie geht - nicht geeignet ist, einen solchen Nachteil zu begründen (Näheres dazu: BGE 133 V 645 E. 2.2 S. 648; Urteil 8C_528/2014 vom 14. Juli 2014),

dass die Eintretensvoraussetzungen nach lit. b der eingangs erwähnten Bestimmung ebenfalls weder behauptet noch erkennbar sind (Näheres dazu etwa in Urteil 8C_72/2016 vom 3. Februar 2016),

dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist (in diesem Sinne auch Urteil 9C_559/2011 vom 16. August 2011),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass dass Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege aus demselben Grund abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 letzter Teilsatz BGG), indessen ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. März 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel