Claimant v. Pension Fund: Invalidity Pension and Vocational Measures Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who applied for an invalidity pension and vocational measures from the disability insurance authority, which was denied by the Zurich authority on November 17, 2006. The individual contested this decision, but the social insurance court also dismissed the complaint on January 17, 2008. Subsequently, the individual appealed to the Federal Tribunal, requesting a remand for further psychiatric evaluation, contesting the conclusions drawn regarding their medical condition, particularly the existence of a debilitating post-traumatic stress disorder. The Federal Tribunal had to evaluate the lower court's handling of medical evidence and determine whether an invalidating mental health condition was present.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 105 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 8 ATSG, Art. 4 Abs. 1 IVG, Art. 28 Abs. 1 IVG; Claimant v. Pension Fund: Invalidity Pension and Vocational Measures Appeal: The individual contested this decision, but the social insurance court also dismissed the complaint on January 17, 2008. Subsequently, the individual appealed to the Federal Tribunal, requesting a remand for further psychiatric evaluation, contesting the conclusions drawn regarding their medical condition, particularly the existence of a debilitating post-traumatic stress disorder. The Federal Tribunal had to evaluate the lower court's handling of medical evidence and determine whether an invalidating mental health condition was present.
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KI-generiertCited in connection with the appellant's accusation of an obviously incorrect factual finding by the lower court.
Used as the reference for the type of legal violation the appellant claimed regarding the evidentiary assessment.
Cited in connection with the alleged violation of the principle of investigation by the lower court, although the appeal was ultimately dismissed on factual grounds.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_117/2008
Urteil vom 7. August 2008
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiberin Durizzo.
Parteien
R.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe, Bahnstrasse 5, 8603 Schwerzenbach,
gegen
IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 17. Januar 2008.
Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 17. November 2006 verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich einen Anspruch des R.________, geboren 1971, auf eine Invalidenrente und auf berufliche Massnahmen.
B. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 17. Januar 2008 ab.
C. R.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die Sache zur ergänzenden psychiatrischen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Während die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat ( Art. 105 Abs. 1 BGG ), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht ( Art. 105 Abs. 2 BGG ).
2. Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze zum Begriff der Invalidität ( Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ), zum Anspruch auf eine Invalidenrente ( Art. 28 Abs. 1 IVG ), zur Ermittlung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode ( Art. 16 ATSG ) sowie zum Beweiswert von Arztberichten und medizinischen Gutachten ( BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff., 122 V 157 E. 1c S. 160 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3. Der Beschwerdeführer rügt die Würdigung der ärztlichen Berichte und Gutachten durch die Vorinstanz. Trotz widersprüchlicher Angaben zur Arbeitsfähigkeit habe sie eine ergänzende Abklärung des medizinischen Sachverhalts abgelehnt.
3.1 Die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung, die gestützt darauf gestellte Diagnose, die ärztliche Stellungnahme zu dem noch vorhandenen Leistungsvermögen oder (bei psychischen Gesundheitsschäden) zur Verfügbarkeit von Ressourcen der versicherten Person sowie die aufgrund der medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit betreffen Tatfragen ( BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Diese entziehen sich nach der dargelegten Regelung der Kognition einer Überprüfung durch das Bundesgericht weitgehend.
3.2 Streitig ist, ob beim Beschwerdeführer eine invalidisierende posttraumatische Belastungsstörung vorliegt.
Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zur invalidisierenden Wirkung von psychischen Störungen im Allgemeinen ( BGE 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353, 131 V 49 E. 1.2 S. 50) und bei posttraumatischen Belastungsstörungen im Besonderen (Urteil I 203/06 vom 28. Dezember 2006, E. 4.4 und 4.5; Urteil I 894/06 vom 16. Oktober 2007, E. 4) zutreffend dargelegt. Nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten ist es zum Schluss gelangt, dass die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht überzeugt. Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung nicht darzutun. Auch soweit er dem kantonalen Gericht eine rechtsfehlerhafte (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 95 BGG ), namentlich den Untersuchungsgrundsatz ( Art. 61 Abs. 1 lit. c ATSG ; vgl. Art. 43 ATSG ) verletzende Beweiswürdigung vorwirft, ist die Rüge unbegründet. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, lässt sich anhand der bestehenden medizinischen Aktenlage zuverlässig beurteilen, dass kein invalidisierendes psychisches Leiden vorliegt; es kann darauf vollumfänglich verwiesen werden.
Der Vorwurf der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung mangels weiter gehender psychiatrischer Abklärungen ist damit unbegründet.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Coop AHV-Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 7. August 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Ursprung i.V. Lanz