Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_116/2025 KI-generiert

Appeal on Discontinuation of Accident Insurance Benefits (Interlocutory Judgment)

Geschäftsnummer 8C_116/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

Appeal on Discontinuation of Accident Insurance Benefits (Interlocutory Judgment) The appeal concerned a cantonal social insurance court's decision, which annulled an insurer's ruling to discontinue accident insurance benefits (per August 17, 2023) and remanded the case for a new decision after further investigation. The Federal Supreme Court determined that this was an interlocutory judgment under Art. 93 BGG, and since the appellant did not claim an irreparable harm to justify immediate review, the focus shifted to whether the appeal could instantly result in a final decision and avoid a lengthy evidentiary procedure (Art. 93 para. 1 lit. b BGG). The Court dismissed the appeal as inadmissible because, even where a final decision is potentially possible, it does not legally bypass a "lengthy evidentiary procedure" under this provision; furthermore, the expert opinion cited by the appellant was new evidence that was not adduced in the lower court proceedings, thus failing to meet the procedural requirements.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal on Discontinuation of Accident Insurance Benefits (Interlocutory Judgment): The Federal Supreme Court determined that this was an interlocutory judgment under Art. 93 BGG, and since the appellant did not claim an irreparable harm to justify immediate review, the focus shifted to whether the appeal could instantly result in a final decision and avoid a lengthy evidentiary procedure (Art. 93 para. 1 lit. b BGG). The Court dismissed the appeal as inadmissible because, even where a final decision is potentially possible, it does not legally bypass a "lengthy evidentiary procedure" under this provision; furthermore, the expert opinion cited by the appellant was new evidence that was not adduced in the lower court proceedings, thus failing to meet the procedural requirements.

Schlagwörter

KI-generiert
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid Sozialversicherungsverfahren Versicherungsleistung der Unfallversicherung Einstellung des Verfahrens Versicherer Sachverständigengutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was declared inadmissible under the simplified procedure based on these provisions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_116/2025

Urteil vom 25. Februar 2025

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Viscione, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Luzius Hafen,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Rechtsabteilung,

Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Dezember 2024 (UV.2023.00126).

Erwägungen:

1. Mit Einspracheentscheid vom 17. August 2023 stellte die Beschwerdegegnerin bisher erbrachte Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 15. Dezember 2022 ein.

Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hob diesen Einspracheentscheid mit Urteil vom 20. Dezember 2024 auf und wies die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu entscheide.

2. Bei diesem Rückweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von

Art. 93 BGG

(

BGE 144 V 280

E. 1.2;

133 V 481

E. 4.2).

Die Zulässigkeit der Beschwerde setzt somit alternativ voraus, dass der Entscheid bei der beschwerdeführenden Partei einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b).

3. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

wird (zu recht) nicht geltend gemacht (siehe statt vieler Urteil 8C_383/2024 vom 1. Juli 2024 E. 3.1 mit Hinweisen). Hingegen beruft sich der Beschwerdeführer auf lit. b der genannten Bestimmung. Dazu führt er aus, es liege mit dem von der IV-Stelle des Kantons Zürich bei der Medexperts AG, St. Gallen, eingeholten polydisziplinären Gutachten vom 22. März 2024 mittlerweile eine Expertise vor, welche einen direkten Endentscheid in der Sache erlaube.

3.1.

Selbst wenn ein sofortiger Endentscheid möglich wäre, bliebe damit rechtsprechungsgemäss kein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung erspart (vgl. statt vieler:

BGE 139 V 99

E. 2.4 oder SVR 2011 IV Nr. 57 [Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011] E. 3.3.2.2). Überdies handelt es sich bei der vom Beschwerdeführer angerufenen Expertise um ein neues Beweismittel im Sinne von

Art. 99 Abs. 1 BGG

. Weshalb er dieses nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren beigebracht hat, legt er nicht dar. Damit ist der Beschwerde insgesamt die Grundlage entzogen (Näheres dazu:

BGE 143 V 19

E. 1.2 mit Hinweis u.a. auch

BGE 133 III 393

E. 3; sodann statt vieler: Urteil 8C_814/2023 vom 11. Januar 2024 E. 3).

4. Erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig bzw. ungenügend begründet, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

.

5. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer zu überbinden (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. Februar 2025

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Viscione

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel