Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_106/2022 KI-generiert

Insurer Appeal Regarding Case Remittal Rejected

Geschäftsnummer 8C_106/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Tribunal reviewed a case involving the Swiss Accident Insurance Fund (Suva) and an individual concerning insurance claims related to shoulder and psychological problems following an accident. The case arose after the individual challenged a decision made by Suva, which was confirmed by the Administrative Court of the Canton of Bern. However, the court also directed Suva to reassess certain potential claims, a decision perceived by Suva as a provisional ruling that could be appealed to the Federal Tribunal. Suva's contention was that the ruling imposed no immediate disadvantage warranting a Federal appeal, instead, requiring only that Suva determine any claims formally. The Tribunal concluded that the appeal neither met the criteria for a non-rectifiable disadvantage nor demonstrated that an appeal would save significant time or costs in evidence procedures. As a result, the Tribunal decided not to entertain the appeal and assigned the legal costs to Suva.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Insurer Appeal Regarding Case Remittal Rejected: The case arose after the individual challenged a decision made by Suva, which was confirmed by the Administrative Court of the Canton of Bern. However, the court also directed Suva to reassess certain potential claims, a decision perceived by Suva as a provisional ruling that could be appealed to the Federal Tribunal. Suva's contention was that the ruling imposed no immediate disadvantage warranting a Federal appeal, instead, requiring only that Suva determine any claims formally. The Tribunal concluded that the appeal neither met the criteria for a non-rectifiable disadvantage nor demonstrated that an appeal would save significant time or costs in evidence procedures. As a result, the Tribunal decided not to entertain the appeal and assigned the legal costs to Suva.

Schlagwörter

KI-generiert
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Versicherer anfechtbarer Zwischenentscheid sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Kollokationsklage Wiedererwägung durch den Versicherer Subrogation des Versicherers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to justify the decision not to enter upon the appeal (Nichteintreten) under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for ordering the appellant to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_106/2022

Urteil vom 24. März 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Januar 2022 (200 21 585 UV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Februar 2022 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Januar 2022,

in Erwägung,

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Urteil die gegen den Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) vom 29. Juli 2021 gerichtete Beschwerde abwies, zugleich aber die Akten an die Suva überwies, damit sie über einen allfälligen Leistungsanspruch hinsichtlich der Schulterprobleme rechts sowie der psychischen Probleme entscheide,

dass die Beschwerdeführerin in dieser Überweisung einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid erblickt, der unter den Voraussetzungen nach Art. 93 BGG vor Bundesgericht selbstständig anfechtbar sei,

dass entgegen dem dazu Vorgetragenen kein nicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ausgewiesen ist, da die Beschwerdeführerin vor Vorinstanz formell lediglich angehalten worden ist, über einen

allfälligen Leistungsanspruch zu befinden; darüber hinaus bestehen keine verbindlichen Vorgaben, insbesondere ist die Suva nicht verpflichtet, allenfalls entgegen ihrer Überzeugung einen materiellen Entscheid zu erlassen; will sie die Leistungsansprüche aus formellen Gründen ablehnen, kann sie auch so verfahren; entscheidend ist allein, dass ein anfechtbarer Entscheid darüber ergeht,

dass mit der Gutheissung der Beschwerde ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG , ist weder dargetan noch offensichtlich (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3; je mit Hinweisen),

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG führt,

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. März 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel