Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_1024/2008 KI-generiert

Welfare benefits reduction and conditions upheld despite constitutional right to humane existence claim.

Geschäftsnummer 8C_1024/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed the appellant's appeal and ordered the appellant to pay court costs of CHF 300, thereby leaving the lower court's decision in force. The appellant had challenged a cantonal welfare authority decision that temporarily reduced ordinary communal welfare benefits and conditioned further material assistance on compliance with certain requirements. The appellant invoked a constitutional right to assistance in situations of need, but the Court held that the appeal failed to meet the statutory requirements, as the appellant did not adequately demonstrate how the contested decision violated constitutional rights such as the prohibition of arbitrariness or the right to humane existence. Since the case involved the application of cantonal law, the appellant was required to provide a qualified and detailed argument alleging a violation of fundamental rights, which was not done; therefore, the appeal was deemed inadmissible under the applicable procedural provisions.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 12 BV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Welfare benefits reduction and conditions upheld despite constitutional right to humane existence claim: Social Law Division) dismissed the appellant's appeal and ordered the appellant to pay court costs of CHF 300, thereby leaving the lower court's decision in force. The appellant had challenged a cantonal welfare authority decision that temporarily reduced ordinary communal welfare benefits and conditioned further material assistance on compliance with certain requirements. The appellant invoked a constitutional right to assistance in situations of need, but the Court held that the appeal failed to meet the statutory requirements, as the appellant did not adequately demonstrate how the contested decision violated constitutional rights such as the prohibition of arbitrariness or the right to humane existence. Since the case involved the application of cantonal law, the appellant was required to provide a qualified and detailed argument alleging a violation of fundamental rights, which was not done; therefore, the appeal was deemed inadmissible under the applicable procedural provisions.

Schlagwörter

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Fürsorge Wohlfahrtsstaat Verfahrensmangel bedingte Verfügung Leistungskürzung Demonstrationsrecht verfassungsmässige Schranken

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Imposed court costs of CHF 300 on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_1024/2008

Urteil vom 16. Januar 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

S.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Fürsorgebehörde K.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Fürsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz

vom 29. Oktober 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Dezember 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 29. Oktober 2008,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstständigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat der Beschwerdeführer darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot oder das Recht auf persönliche Freiheit, verstossen soll; hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.): es obliegt daher dem Beschwerdeführer, namentlich klar und detailliert darzulegen, inwiefern der in Frage stehende Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll ( BGE 134 II 244 E. 2.2),

dass der Beschwerdeführer zwar Art. 12 BV anruft, wonach wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel hat, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind, ohne indessen auch nur ansatzweise darzutun, inwieweit der die ordentlichen kommunalen Fürsorgeleistungen befristend kürzende und die Ausrichtung weiterer materieller Hilfe an Auflagen knüpfende vorinstanzliche Entscheid ihm ein menschenwürdiges Dasein nicht mehr ermöglichen soll bzw. ihn zu einer unwürdigen Bettelexistenz zwingt (vgl. BGE 130 I 71 E. 4.1 S. 74 ; 121 I 367 E. 2c S. 373),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die, im Übrigen ungebührliche Züge aufweisende Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Januar 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel