Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_1010/2008 KI-generiert

Federal Supreme Court Rejects Welfare Appeal for Insufficient Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 8C_1010/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint against a decision made by the Administrative Court of a canton regarding social welfare assistance. The complainant submitted an appeal to the Swiss Federal Tribunal, contesting this prior ruling from October 2008 and requested free legal aid. However, the Tribunal noted that the appeal did not adequately demonstrate any legal violations and primarily articulated the complainant's procedural grievances and financial hardship instead. As a result, the Tribunal found the appeal not valid under the applicable legal standards, leading to its rejection, alongside a dismissal of the request for legal aid and imposition of court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Federal Supreme Court Rejects Welfare Appeal for Insufficient Constitutional Substantiation: The complainant submitted an appeal to the Swiss Federal Tribunal, contesting this prior ruling from October 2008 and requested free legal aid. However, the Tribunal noted that the appeal did not adequately demonstrate any legal violations and primarily articulated the complainant's procedural grievances and financial hardship instead. As a result, the Tribunal found the appeal not valid under the applicable legal standards, leading to its rejection, alongside a dismissal of the request for legal aid and imposition of court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Fürsorge unentgeltliche Rechtspflege ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Verletzung von Verfahrensrechten substantiierte Begründung Wohlfahrtsfonds Willkürverbot

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to dismiss the appeal in simplified procedure because it did not meet formal requirements.

Art. 64 BGG

Cited in relation to the decision on the request for legal aid.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Cited regarding the imposition of court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_1010/2008

Urteil vom 30. Januar 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

L.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich, 8000 Zürich,

Beschwerdegegnerin, vertreten durch Stadt Zürich Support Sozialdepartement Recht, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand

Fürsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Oktober 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des L.________ vom 6. Dezember 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Oktober 2008 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in die nach Erlass der Verfügung vom 9. Dezember 2008 betreffend fehlende Beilagen am 5. Januar 2009 erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstständigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat der Beschwerdeführer darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot oder das Recht auf persönliche Freiheit, verstossen soll; hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.): es obliegt daher dem Beschwerdeführer, namentlich klar und detailliert darzulegen, inwiefern der in Frage stehende Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll ( BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit weiteren Hinweisen),

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe indessen nichts dergleichen anruft, sondern einzig seine Sicht über den Ablauf des Verfahrens sowie seine mangelnden finanziellen Mittel darlegt,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt, obwohl der vorinstanzliche Entscheid nachgereicht worden ist,

dass das Ansetzen einer Nachfrist zur Verbesserung der mangelhaften Rechtsschrift im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG - im Gegensatz zur Nachreichung der fehlenden Beilagen ( Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG ; vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320; 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2; je mit Hinweis) - ausser Betracht fällt ( BGE 134 II 244 E. 2.4.2 S. 247 f.),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, wobei dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Begehren nicht entsprochen werden kann ( Art. 64 BGG ) und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Januar 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz