Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_100/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Appeal on Pro Bono Legal Representation in Administrative Proceedings

Geschäftsnummer 8C_100/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns an appeal by an insurance office in the Canton of Zurich against a decision by the Zurich Social Insurance Court, dated December 3, 2018, which had granted an individual the right to free legal representation in an administrative procedure related to disability insurance. The insurance office filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal on February 1, 2019, challenging the intermediate decision regarding the entitlement to free legal assistance during the administrative process. The appeal was assessed under Article 93 of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG), which determines the admissibility of appeals against interim decisions.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal on Pro Bono Legal Representation in Administrative Proceedings: The insurance office filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal on February 1, 2019, challenging the intermediate decision regarding the entitlement to free legal assistance during the administrative process. The appeal was assessed under Article 93 of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG), which determines the admissibility of appeals against interim decisions.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid gesetzliche Vertretung Verwaltungsbeschwerde Rechtshilfe in Zivilsachen Invalidenversicherung Rechtsgutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by not entering upon it due to inadmissibility, following the simplified procedure indicated by this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The losing party (the appellant) was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_100/2019

Urteil vom 5. Februar 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 3. Dezember 2018 (IV.2018.00851).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 1. Februar 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. Dezember 2018 betreffend den Anspruch des A.________ auf unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG darstellt ( BGE 139 V 600 ),

dass er damit nur unter den Voraussetzungen nach Art. 93 BGG selbstständig angefochten werden kann,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt,

- dass der Entscheid bei der Beschwerde führenden Partei einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder

- dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass Letzteres von vornherein ausser Betracht fällt,

dass auch bezogen auf den ersten Tatbestand das Bundesgericht bereits verschiedentlich dargelegt hat, weshalb der Entscheid, mit welchem ein kantonales Versicherungsgericht den Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das Verwaltungsverfahren bejaht, für den Versicherungsträger keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt (vgl. etwa SVR 2014 IV Nr. 9 S. 36, Urteil 8C_328/2013, E. 3.2.2),

dass die Vorbringen in der Beschwerde keinen Anlass geben, im vorliegenden Fall anders zu entscheiden,

dass nämlich das im (Zwischen-) Entscheid des kantonalen Gerichts Entschiedene vor Bundesgericht so oder anders noch zu einem späteren Zeitpunkt zum Streitthema erhoben werden kann, nämlich im Anschluss an den kantonal-gerichtlichen Entscheid über die bei ihr ebenfalls anhängig gemachte Beschwerde gegen die das Verwaltungsverfahren abschliessende Verfügung vom 6. September 2018,

dass die Beschwerde insgesamt offensichtlich unzulässig ist (in diesem Sinne bereits die Urteile 8C_15/2017 vom 16. Januar 2017 und 9C_488/2016 vom 12. August 2016),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG darauf nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Februar 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel