Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_10/2022 KI-generiert

Remission of Repayment Obligation vs. Procedural Appeal Requirements

Geschäftsnummer 8C_10/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company challenged a decision by the labor office of the Canton of Zurich regarding an unemployment insurance matter. The company, represented by an individual, filed a complaint against an earlier decision by the Social Insurance Court of Zurich, which had decided not to proceed with the company's complaint from August 9, 2021, as the request for the waiver of repayment was not within the scope of the contested decision and was to be addressed separately once the previous decision became final. The company's appeal argued that it was unable to repay the debt due to financial constraints. However, the company did not address the reasoning provided by the previous court's decision, resulting in an inadequate and irrelevant appeal, which led to the federal court's decision not to enter into the complaint under a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Remission of Repayment Obligation vs. Procedural Appeal Requirements: The company, represented by an individual, filed a complaint against an earlier decision by the Social Insurance Court of Zurich, which had decided not to proceed with the company's complaint from August 9, 2021, as the request for the waiver of repayment was not within the scope of the contested decision and was to be addressed separately once the previous decision became final. The company's appeal argued that it was unable to repay the debt due to financial constraints. However, the company did not address the reasoning provided by the previous court's decision, resulting in an inadequate and irrelevant appeal, which led to the federal court's decision not to enter into the complaint under a simplified procedure.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Schulderlass Verfahrensrügen Arbeitslosenversicherung Sozialversicherungsverfahren Anspruchsvoraussetzung für Versicherungsleistungen ordentliches Konkursverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits under the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided not to levy court costs in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_10/2022

Urteil vom 11. Januar 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

handelnd durch B.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, Zürcherstrasse 8, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 16. November 2021 (AL.2021.00246).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Dezember 2021 (Poststempel) gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. November 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, konkret auf die vorinstanzliche Begründung einzugehen,

dass das kantonale Gericht auf die mit E-Mail vom 9. August 2021 gegen den Einspracheentscheid der Arbeitslosenkasse vom 12. Juli 2021 erhobene, am 27. September 2021 ergänzte Beschwerde nicht eintrat, weil das darin Beantragte, nämlich der Erlass des im Einspracheentscheid Zurückgeforderten, ausserhalb des Anfechtungsgegenstands liege; über den Erlass sei erst nach Eintritt der Rechtskraft des Einspracheentscheids in einer separaten Verfügung zu befinden,

dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich sinngemäss erneut und ausschliesslich um Erlass der Rückerstattungsschuld ersucht, indem sie allein geltend macht, finanziell nicht in der Lage zu sein, die Rückerstattungsschuld zurückzuzahlen; auf das vom kantonalen Gericht dazu Erwogene geht sie mit keinem Wort ein,

dass dergestalt offensichtlich keine hinreichend sachbezogene Beschwerde vorliegt, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, IV. Kammer, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Januar 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel