Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7F_47/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Revision Request Due to Unsubstantiated Judicial Bias Claim

Geschäftsnummer 7F_47/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A petitioner sought the revision of a decision by the Swiss Federal Tribunal dated June 11, 2024, which did not entertain an appeal concerning a stay order from the Zurich Cantonal Court. The petitioner argued that the decision was made by a biased judge, and requested that the ruling be set aside and the costs waived. However, the petitioner failed to substantiate the claims of bias adequately, and the tribunal had already examined the bias issue in the original ruling, finding no grounds for recusal. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the revision request and imposed reduced court costs on the petitioner due to their financial situation.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 BGG, Art. 61 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Revision Request Due to Unsubstantiated Judicial Bias Claim: The petitioner argued that the decision was made by a biased judge, and requested that the ruling be set aside and the costs waived. However, the petitioner failed to substantiate the claims of bias adequately, and the tribunal had already examined the bias issue in the original ruling, finding no grounds for recusal. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the revision request and imposed reduced court costs on the petitioner due to their financial situation.

Schlagwörter

KI-generiert
Befangenheit des Richters Revisionsgründe Anfechtung der Löschung Wandelungsrecht Rückzug des Revisionsgesuchs Interessenkollision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Although this article was cited in the reasoning for the decision being revised, it is not explicitly cited in the final numbered orders (dispositive) of the current decision (7F_47/2024).

Art. 65 Abs. 2 BGG

The dispositive bases the decision to impose reduced court costs on the applicant's financial situation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The dispositive orders the applicant to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7F_47/2024

Urteil vom 13. August 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Abrecht, Präsident,

Bundesrichterin Koch, Bundesrichter Kölz,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich,

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Hirschengraben 13/15, Postfach 2401, 8021 Zürich.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 11. Juni 2024 (7B_352/2024).

Erwägungen:

1. Mit Urteil 7B_352/2024 vom 11. Juni 2024 trat das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf eine Beschwerde von A.________ gegen eine Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 14. Februar 2024 betreffend Sistierung nicht ein.

2. Der Gesuchsteller ersucht mit Eingabe vom 25. Juli 2024 um "Aufhebung" dieses Urteils, da es durch eine in Ausstand stehende, befangene Richterin gefällt worden sei. Ausserdem seien ihm "die Kosten vollständig zu erlassen".

3. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen.

4. Der Gesuchsteller beruft sich sinngemäss auf Art. 121 lit. a BGG , wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn die Vorschriften über die Besetzung des Gerichts oder über den Ausstand verletzt worden sind. Der Gesuchsteller beschränkt sich darauf, zu behaupten, Bundesrichterin Koch sei befangen, ohne aber konkret aufzuzeigen, worin die Befangenheit liegen soll. Damit kommt er seiner Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht nach, weshalb auf das Revisionsgesuch mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist. Im Übrigen hat sich das Bundesgericht bereits in E. 2 des den Beschwerdeführer betreffenden Urteils 7B_352/2024 mit dem Ausstandsgesuch gegen Bundesrichterin Koch auseinandergesetzt und festgehalten, es liege kein Ausstandsgrund vor. Darauf kann verwiesen werden.

5. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner angespannten finanziellen Situation ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnungen zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. August 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Abrecht

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier