Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7F_31/2024 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Refuses Revision Due to Insufficient Grounds

Geschäftsnummer 7F_31/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, referred to as A.________, who sought a revision of a previous Swiss Federal Tribunal decision dated April 23, 2024. This decision had denied their complaint regarding a decree by the Zurich Cantonal Court, which was related to a review of detention on the grounds of failure to comply with the duty to provide reasons. A.________ requested a revision of this non-admittance decision, but did not present valid grounds for revision as per the legal criteria, instead contesting the legal assessment related to their request for free legal assistance. Consequently, the revision request, lacking sufficient justification, was not admitted for review. Additionally, A.________'s request for free legal assistance was denied due to the lack of prospects for success, leaving A.________ liable for court costs, with consideration given to their financial situation. The Tribunal cautioned A.________ about submitting further clearly inadmissible revision requests in this matter.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 i.V.m, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 41 BGG, Art. 64 Abs. 2 BGG; Swiss Federal Supreme Court Refuses Revision Due to Insufficient Grounds: This decision had denied their complaint regarding a decree by the Zurich Cantonal Court, which was related to a review of detention on the grounds of failure to comply with the duty to provide reasons. A.________ requested a revision of this non-admittance decision, but did not present valid grounds for revision as per the legal criteria, instead contesting the legal assessment related to their request for free legal assistance. Consequently, the revision request, lacking sufficient justification, was not admitted for review. Additionally, A.________'s request for free legal assistance was denied due to the lack of prospects for success, leaving A.________ liable for court costs, with consideration given to their financial situation. The Tribunal cautioned A.________ about submitting further clearly inadmissible revision requests in this matter.

Schlagwörter

KI-generiert
6F_34/2022 vom 3. Januar 2023 E. 2) Revisionsgründe unentgeltliche Rechtspflege Haftgrund Prozessrecht Einrede der Verfassungswidrigkeit Asylrevision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the request for free legal aid due to the hopelessness of the claims.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the applicant's strained financial situation into account when determining the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to hold the applicant liable for the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7F_31/2024

Urteil vom 18. Juni 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Hurni, Hofmann,

Gerichtsschreiber Hahn.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, Schwere Gewaltkriminalität,

Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich,

Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Präsident,

Hirschengraben 13/15, Postfach, 8021 Zürich.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 23. April 2024 (7B_382/2024).

Erwägungen:

1. Mit Urteil 7B_382/2024 vom 23. April 2024 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde von A.________ gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. März 2024 betreffend Haftprüfung wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht ein. Mit Eingabe vom 27. Mai 2024 beantragt A.________ die Revision dieses bundesgerichtlichen Urteils. Das Bundesgericht hat keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive betreffen (Urteile 7F_7/2023 vom 9. Januar 2024 E. 2; 6F_34/2022 vom 3. Januar 2023 E. 2).

3. Der Gesuchsteller nennt keine Revisionsgründe. Soweit verständlich und nachvollziehbar, kritisiert er vielmehr einzig die rechtliche Würdigung des Bundesgerichts, namentlich in Bezug auf sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Dies stellt keinen gesetzlichen Revisionsgrund dar und ist daher unzulässig (Urteile 7F_7/2023 vom 9. Januar 2024 E. 3; 6F_34/2022 vom 3. Januar 2023 E. 2). Auf das Revisionsgesuch ist mangels tauglicher Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) nicht einzutreten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist angesichts der Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen sinngemäss um die Beigabe einer unentgeltlichen Rechtsvertretung ersucht, ist darauf hinzuweisen, dass es im bundesgerichtlichen Verfahren grundsätzlich an der rechtsuchenden Partei liegt, für eine Rechtsvertretung besorgt zu sein. Das BGG kennt das Rechtsinstitut der notwendigen Verteidigung nicht. Der Umstand, dass die Beschwerde oder ein Revisionsgesuch den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht entspricht, begründet keine Unfähigkeit zur Prozessführung im Sinne von Art. 41 BGG (Urteil 7B_877/2023 vom 21. Dezember 2023 E. 7). Damit fällt auch die Beigabe einer (unentgeltlichen) Rechtsvertretung nach Art. 64 Abs. 2 BGG wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit der Beschwerde ausser Betracht. Ausgangsgemäss trägt somit der Gesuchsteller die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner angespannten finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Der Gesuchsteller wird darauf hingewiesen, dass es sich das Bundesgericht vorbehält, weitere offensichtlich unzulässige Revisionsgesuche in dieser Angelegenheit ohne förmliche Behandlung abzulegen.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Juni 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Koch

Der Gerichtsschreiber Hahn