Applicant's Request for Revision and Disciplinary Proceedings Against Judge Rejected
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as A.________, who filed a request for the revision of a Swiss Federal Tribunal decision (7B_193/2024) dated March 18, 2024. The initial decision by the Tribunal did not address A.________'s complaint against an earlier ruling by the Bern Cantonal Court due to a lack of legal standing. A.________ sought to overturn the decision, requesting its complete annulment, a referral back to the lower court, and disciplinary action against a judge citing judicial arbitrariness. The Federal Tribunal considered the application but found that A.________ did not provide sufficient justification or specify the legal grounds for revision under Articles 121 ff. of the Swiss Federal Court Act (BGG). Consequently, the request was dismissed on the basis of inadequate substantiation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 i.V.m, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicant's Request for Revision and Disciplinary Proceedings Against Judge Rejected: The initial decision by the Tribunal did not address A.________'s complaint against an earlier ruling by the Bern Cantonal Court due to a lack of legal standing. A.________ sought to overturn the decision, requesting its complete annulment, a referral back to the lower court, and disciplinary action against a judge citing judicial arbitrariness. The Federal Tribunal considered the application but found that A.________ did not provide sufficient justification or specify the legal grounds for revision under Articles 121 ff. of the Swiss Federal Court Act (BGG). Consequently, the request was dismissed on the basis of inadequate substantiation.
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KI-generiertThe applicant was ordered to pay the costs of the revision proceedings due to the outcome.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7F_30/2024
Urteil vom 13. Juni 2024
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Hurni, Kölz,
Gerichtsschreiberin Lustenberger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Bundesgerichts 7B_193/2024 vom 18. März 2024.
Erwägungen:
1. Mit Urteil 7B_193/2024 vom 18. März 2024 trat das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf eine Beschwerde von A.________ gegen einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 8. Februar 2024 nicht ein. Grund dafür war die fehlende Beschwerdelegitimation. A.________ verlangt die Revision dieses bundesgerichtlichen Urteils. Konkret beantragt er die Aufhebung des Urteils "in vollem Umfange", die Rückweisung an die Vorinstanz sowie die Einleitung eines Disziplinarverfahrens "gg die Richterin wegen AMTSWILLKÜR etc".
2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen und zu begründen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen. Handelt es sich dabei - wie vorliegend - um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Gründe, welche für das Nichteintreten massgebend waren, beschlagen (Urteil 7F_7/2024 vom 9. April 2024 E. 2).
3. Der Gesuchsteller beschränkt sich in seinem Revisionsgesuch darauf, die Ausführungen im beanstandeten Urteil als unzutreffend oder als "Lüge" zu bezeichnen. Eine nähere Begründung hierzu liefert er nicht. Damit vermag er offensichtlich nicht aufzuzeigen, inwiefern einer der gesetzlich vorgegebenen Revisionsgründe nach Art. 121 ff. BGG gegeben sein soll.
4. Auf das Revisionsgesuch ist mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang hat der Gesuchsteller die Kosten des angehobenen Revisionsverfahrens zu bezahlen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Abschliessend wird der Gesuchsteller darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht sich vorbehält, weitere offensichtlich unzulässige Revisionsgesuche in der vorliegenden Angelegenheit ohne förmliche Behandlung abzulegen.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Juni 2024
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Lustenberger