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7B_884/2024 KI-generiert

Failure to Pay Advance on Costs Leads to Non-Entry into Appeal

Geschäftsnummer 7B_884/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Failure to Pay Advance on Costs Leads to Non-Entry into Appeal The situation involved an appellant who filed an appeal against a summons to an oral appellate hearing by the Cantonal Court. The Federal Court ordered the appellant to pay an advance on costs of CHF 800 by a set deadline, which was subsequently extended with a non-extendable grace period, and the appellant was warned that failure to pay would result in non-entry into the merits of the appeal, pursuant to Art. 62 para. 3 of the Federal Supreme Court Act (BGG). Since the appellant failed to pay the ordered advance on costs even within the non-extendable grace period, and no special reasons (such as poverty) for waiving the advance were apparent, the Federal Court decided not to enter into the appeal, applying Art. 62 para. 3 BGG in a simplified procedure under Art. 108 BGG, and imposed the court costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 62 Abs. 1 Satz, Art. 108 BGG, Art. 68 Abs. 1-3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Advance on Costs Leads to Non-Entry into Appeal: The Federal Court ordered the appellant to pay an advance on costs of CHF 800 by a set deadline, which was subsequently extended with a non-extendable grace period, and the appellant was warned that failure to pay would result in non-entry into the merits of the appeal, pursuant to Art. 62 para. 3 of the Federal Supreme Court Act (BGG). Since the appellant failed to pay the ordered advance on costs even within the non-extendable grace period, and no special reasons (such as poverty) for waiving the advance were apparent, the Federal Court decided not to enter into the appeal, applying Art. 62 para. 3 BGG in a simplified procedure under Art. 108 BGG, and imposed the court costs on the appellant.

Schlagwörter

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Vorladung Berufungsverhandlung Nichteintreten Kostenvorschuss Zahlungsbefehl Vorladung mündliche Verhandlung nachträglicher Rechtsvorschlag Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The decision not to enter on the appeal was made using the simplified procedure.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The procedural costs were imposed on the appellant due to the non-admission of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_884/2024

Urteil vom 1. Oktober 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Hahn.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Allgemeine Delikte,

Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz.

Gegenstand

Vorladung Berufungsverhandlung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 8. August 2024 (460 24 146 ssc).

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 14. August 2024 führt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Kantonsgericht Basel-Landschaft vom 8. August 2024 betreffend Vorladung zur mündlichen Berufungsverhandlung.

Mit Verfügung vom 23. August 2024 forderte das Bundesgericht den Beschwerdeführer auf, bis zum 9. September 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss nicht innert der angesetzten Frist bezahlt wurde, setzte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. September 2024 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 23. September 2024. Unter Hinweis auf

Art. 62 Abs. 3 BGG

wurde er zudem darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde. Bis zum Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist hat der Beschwerdeführer keine Zahlung geleistet.

2. Gemäss

Art. 62 Abs. 1 Satz 1 BGG

hat die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten. Wenn besondere Gründe vorliegen, kann auf die Erhebung des Kostenvorschusses ganz oder teilweise verzichtet werden (

Art. 62 Abs. 1 Satz 2 BGG

). Solche Gründe sind vorliegend nicht ersichtlich. Insbesondere macht der Beschwerdeführer nicht geltend, er sei bedürftig. Nachdem er den Kostenvorschuss von Fr. 800.-- auch innerhalb der Nachfrist nicht bezahlt hat, ist daher auf die Beschwerde gestützt auf

Art. 62 Abs. 3 BGG

im vereinfachten Verfahren gemäss

Art. 108 BGG

nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

). Parteientschädigung ist keine auszurichten (

Art. 68 Abs. 1-3 BGG

).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, und Rechtsanwältin Stephanie Trüeb, Liestal, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Oktober 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Hahn