Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_853/2024 KI-generiert

Withdrawal of Appeal in Pro Se Legal Representation Dispute

Geschäftsnummer 7B_853/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A person was convicted of simple bodily harm by the Winterthur/Unterland Public Prosecutor's Office in December 2023 and sentenced to a fine of 90 daily rates. The person objected, leading the case to be referred to the Winterthur District Court. A request for official defense was denied by the Zurich Cantonal Attorney General’s Office, a decision upheld by the Zurich High Court in June 2024. The person then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal but later withdrew the complaint in August 2024, leading to the dismissal of the case without costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Withdrawal of Appeal in Pro Se Legal Representation Dispute: The person objected, leading the case to be referred to the Winterthur District Court. A request for official defense was denied by the Zurich Cantonal Attorney General’s Office, a decision upheld by the Zurich High Court in June 2024. The person then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal but later withdrew the complaint in August 2024, leading to the dismissal of the case without costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Amtliche Verteidigung Rückzug Anwaltshonorar Klagerückzug unentgeltliche Rechtsverbeiständung Tätlichkeit Ausstandsbegehren Disziplinierung des Rechtsanwalts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 32 Abs. 2 BGG

The proceeding is dismissed as moot following the withdrawal of the appeal by the individual judge according to this procedural provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to waive the imposition of costs in this exceptional case.

Art. 66 BGG

Cited as the general rule imposing costs on the appellant who caused the proceeding to become moot.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_853/2024

Verfügung vom 2. September 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Instruktionsrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,

Hermann-Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur, vertreten durch die

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,

Büro für amtliche Mandate, Güterstrasse 33,

Postfach, 8001 Zürich.

Gegenstand

Amtliche Verteidigung; Rückzug,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 24. Juni 2024 (UP240010-O/U/GRO).

Erwägungen:

1. Mit Strafbefehl vom 18. Dezember 2023 verurteilte die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland A.________ wegen einfacher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 60.--. Dagegen erhob A.________ Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft die Sache an das Bezirksgericht Winterthur überwies. Ein von A.________ gestelltes Gesuch um amtliche Verteidigung wies die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit Verfügung vom 14. Februar 2024 ab. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich, welches die Beschwerde mit Beschluss vom 24. Juni 2024 abwies. A.________ reichte am 21. Juli 2024 eine "Einsprache" bzw. Beschwerde in Strafsachen gegen dieses Beschluss bei der Oberstaatsanwaltschaft ein. Diese leitete die Eingabe von A.________ an das Obergericht weiter, welches mit Schreiben vom 30. Juli 2024 die Beschwerde an das Bundesgericht übermittelte.

2. Mit Schreiben vom 11. August 2024 erklärt A.________, dass er seine Beschwerde zurückzieht.

3. Mit dem Rückzug der Beschwerde wird das Verfahren gegenstandslos und ist von der Instruktionsrichterin als Einzelrichterin im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben.

4. Der Beschwerdeführer, der seine Eingabe zurückgezogen und damit das Dahinfallen des Verfahrens verursacht hat, hat grundsätzlich für die bisher entstandenen bundesgerichtlichen Kosten aufkommen ( Art. 66 BGG ). Vorliegend rechtfertigt es sich indessen ausnahmsweise auf Kosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach verfügt die Instruktionsrichterin:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. September 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Instruktionsrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier