Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_829/2024 KI-generiert

Complainant Fails to Reason Appeal Against Non-Prosecution Decision

Geschäftsnummer 7B_829/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Complainant Fails to Reason Appeal Against Non-Prosecution Decision A complainant filed a criminal complaint for minor property damage against a named person and unknown parties, alleging the destruction of a surveillance camera attached to his apartment facade, but the prosecuting authority decided against initiating proceedings against the unknown person and discontinued the proceedings against the named person. The complainant's subsequent appeal to the Cantonal High Court, seeking continuation of the investigation, was dismissed, an outcome he challenged before the Federal Supreme Court. The Federal Supreme Court refused to entertain the appeal, classifying it as insufficiently reasoned because the complainant failed to cite any arguments to coherently explain how the High Court's decision was unlawful, thus violating the requirement in Article 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act to clearly state the violations of law with respect to the contested decision.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant Fails to Reason Appeal Against Non-Prosecution Decision: The complainant's subsequent appeal to the Cantonal High Court, seeking continuation of the investigation, was dismissed, an outcome he challenged before the Federal Supreme Court. The Federal Supreme Court refused to entertain the appeal, classifying it as insufficiently reasoned because the complainant failed to cite any arguments to coherently explain how the High Court's decision was unlawful, thus violating the requirement in Article 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act to clearly state the violations of law with respect to the contested decision.

Schlagwörter

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Einstellung Nichteintreten Strafanzeige Beweislosigkeit substantiierte Begründung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Sachentziehung fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The Federal Tribunal decided not to enter into the merits of the appeal based on this article (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The costs of the proceedings were imposed on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_829/2024

Urteil vom 2. Oktober 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Stadler.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Statthalteramt des Bezirkes Pfäffikon, Hörnlistrasse 71, 8330 Pfäffikon ZH.

Gegenstand

Einstellung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 27. Juni 2024 (UE240016-O/U/BEE).

Erwägungen:

1. A.________ (fortan: Beschwerdeführer) stellte am 20. Oktober 2023 Strafantrag gegen B.________ sowie gegen Unbekannt wegen geringfügiger Sachbeschädigung. Er wirft B.________ vor, am 8. Oktober 2023 die von ihm an der Fassade seiner Wohnung angebrachte Überwachungskamera beschädigt zu haben. Am 16. Januar 2024 verfügte das Statthalteramt des Bezirks Pfäffikon die Nichtanhandnahme des Verfahrens gegen Unbekannt sowie die Einstellung des Verfahrens gegen B.________. Mit Eingabe vom 22. Januar 2024 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung und beantragte sinngemäss die Weiterführung der Untersuchung. Das Obergericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde mit Verfügung vom 27. Juni 2024 ab. Der Beschwerdeführer gelangt mit Eingabe vom 26. Juli 2024 ans Bundesgericht.

2. Gemäss

Art. 42 Abs. 1 BGG

hat die Beschwerde an das Bundesgericht ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist nach

Art. 42 Abs. 2 BGG

in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (

BGE 146 IV 297

E. 1.2;

140 III 86

E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl.

Art. 97 Abs. 1 BGG

), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (

Art. 106 Abs. 2 BGG

). Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein (

BGE 147 IV 73

E. 4.1.2).

3. Der Beschwerdeführer erklärt in seiner Eingabe, "Beschwerde" zu erheben. Inwiefern die Verfügung der Vorinstanz vom 27. Juni 2024 rechtswidrig sein sollte, begründet er mit keinem Wort. Der Begründungsmangel ist offensichtlich (

Art. 42 Abs. 2,

Art. 106 Abs. 2 BGG

). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach

Art. 108 BGG

nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Statthalteramt des Bezirkes Pfäffikon und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Oktober 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Stadler