Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_809/2023 KI-generiert

Litigant Challenges High Court's Failure to Issue Appealable Decision on Interest Earnings

Geschäftsnummer 7B_809/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed a case with the Swiss Federal Tribunal alleging a denial of justice by the Higher Court of the Canton of Zurich, II Criminal Chamber. The complainant requested that the court issue a decision regarding unreceived interest earnings amounting to USD 60,000, which were to be transferred to a lawyer regardless of the outcome of the proceedings. The complainant argued that a failure to issue such a decision constitutes a denial of justice. However, the Swiss Federal Tribunal noted that there was no requirement for the Higher Court to issue a preliminary decision as the matter would be addressed during regular proceedings, and therefore, there was no grounds for a denial of justice claim. The complaint was found to be manifestly unfounded, and the Tribunal decided not to admit the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Litigant Challenges High Court's Failure to Issue Appealable Decision on Interest Earnings: The complainant requested that the court issue a decision regarding unreceived interest earnings amounting to USD 60,000, which were to be transferred to a lawyer regardless of the outcome of the proceedings. The complainant argued that a failure to issue such a decision constitutes a denial of justice. However, the Swiss Federal Tribunal noted that there was no requirement for the Higher Court to issue a preliminary decision as the matter would be addressed during regular proceedings, and therefore, there was no grounds for a denial of justice claim. The complaint was found to be manifestly unfounded, and the Tribunal decided not to admit the complaint.

Schlagwörter

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Rechtsverweigerung Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Vorentscheid vermögensrechtliche Streitigkeiten Beschwerdelegitimation Verzugszinsen mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was dismissed by not entering into the merits based on this procedural provision (simplified procedure).

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

The request for free legal aid was rejected as the appeal was unsuccessful.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Costs were imposed on the appellant following the unsuccessful appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_809/2023

Urteil vom 23. November 2023

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich 1.

Gegenstand

Rechtsverweigerung; Nichteintreten.

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 25. August 2023 erhebt A.________ Beschwerde an das Bundesgericht wegen Rechtsverweigerung. Er beantragt, dass das Obergericht des Kantons Zürich hinsichtlich der entgangenen Zinserträge eine anfechtbare Verfügung erlasse.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen ( Art. 42 BGG ). Bei Verfassungsrügen wie der geltend gemachten Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung besteht eine qualifizierte Rügepflicht. Die Rüge muss in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen).

3. Der Beschwerdeführer legt seiner Beschwerde ein Schreiben an das Obergericht bei, in welchem er beantragt hatte, dass das Obergericht Zinserträge in der Höhe von USD 60'000.-- an einen Anwalt überweise, ungeachtet des Verfahrensausgangs. Das Obergericht habe diesbezüglich eine Verfügung zu erlassen. Sofern es dies nicht mache, werde er Rechtsverweigerungsbeschwerde erheben.

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann dem Obergericht keine Rechtsverweigerung vorgeworfen werden, wenn es nicht, wie vom Beschwerdeführer beantragt, eine Verfügung betreffend angeblich geschuldeter Zinserträge erlassen hat. Darüber wird im Verfahren in der Sache zu entscheiden sein. Es ist weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern diesbezüglich vorab eine Verfügung zu ergehen hätte. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, zumal sie im Übrigen auch den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ) offensichtlich nicht genügt. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ). Damit wird er kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, und Rechtsanwalt Thomas Fingerhuth, Zürich, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. November 2023

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier