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7B_715/2025 KI-generiert

Defamation investigation; inadmissible supervisory complaint for insufficient reasoning under Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG.

Geschäftsnummer 7B_715/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Criminal Law Division) declined to enter into the merits of the appellant's criminal-law appeal and dismissed it, imposing court costs of CHF 500 on the appellant. The appeal challenged a cantonal appellate court decision that had rejected, insofar as it entered into it, the appellant's supervisory complaint against the public prosecutor's office concerning an ongoing criminal investigation for defamation; the lower court's decision stands. The appellant had been convicted by penal order for defamation, filed an objection, and the prosecution then opened an investigation, during which hearings were held. The Federal Supreme Court found that the appellant's multiple submissions failed to meet the statutory requirements for reasoned appeals (Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG), as he did not adequately engage with the lower court's reasoning or demonstrate that its factual findings were arbitrary or that it violated the law (Art. 108 para. 1 lit. b BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Defamation investigation; inadmissible supervisory complaint for insufficient reasoning under Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG: Criminal Law Division) declined to enter into the merits of the appellant's criminal-law appeal and dismissed it, imposing court costs of CHF 500 on the appellant. The appeal challenged a cantonal appellate court decision that had rejected, insofar as it entered into it, the appellant's supervisory complaint against the public prosecutor's office concerning an ongoing criminal investigation for defamation; the lower court's decision stands. The appellant had been convicted by penal order for defamation, filed an objection, and the prosecution then opened an investigation, during which hearings were held. The Federal Supreme Court found that the appellant's multiple submissions failed to meet the statutory requirements for reasoned appeals (Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG), as he did not adequately engage with the lower court's reasoning or demonstrate that its factual findings were arbitrary or that it violated the law (Art. 108 para. 1 lit. b BGG).

Schlagwörter

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Rechtsverweigerung Nichteintreten üble Nachrede Begründung in der Sache Sachverhaltsirrtum Irreführung der Rechtspflege Strafuntersuchung Verweisungsbruch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for not entering into the appeal due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_715/2025

Urteil vom 9. September 2025

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Rohanstrasse 5, 7000 Chur.

Gegenstand

Rechtsverweigerung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Graubünden, Zweite strafrechtliche Kammer, vom 17. Juni 2025 (SR2 25 19).

Erwägungen:

1.

1.1. Mit Strafbefehl vom 26. März 2024 wurde A.________ der üblen Nachrede zum Nachteil von B.________ schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. Dagegen erhob A.________ Einsprache, woraufhin die Staatsanwaltschaft Graubünden mit Verfügung vom 16. April 2024 eine Strafuntersuchung wegen übler Nachrede eröffnete. Am 28. Januar 2025 führte die Staatsanwaltschaft Einvernahmen mit A.________ als beschuldigte Person und B.________ als Auskunftsperson durch. A.________ erhob am 5. April 2025 "Rechtsaufsichtsbeschwerde" an das Obergericht des Kantons Graubünden, das mit Verfügung vom 17. Juni 2025 die Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat.

1.2. A.________ erhebt am 25. Juli 2025 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung vom 17. Juni 2025 unter Einreichung von vier inhaltlich teilweise übereinstimmenden, teilweise voneinander abweichenden Eingaben.

2. Die Eingaben des Beschwerdeführers erfüllen die Begründungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden, offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 142 III 364 E. 2.4). So setzt er sich nicht rechtsgenüglich mit den Ausführungen der Vorinstanz auseinander. Insbesondere zeigt er nicht nachvollziehbar auf, inwiefern die Vorinstanz bei ihren tatsächlichen Feststellungen in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt gegen das Recht verstossen hätte. Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG).

Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

3. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden und dem Obergericht des Kantons Graubünden, Zweite strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. September 2025

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier