Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_689/2024 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Due to Unpaid Cost Advance

Geschäftsnummer 7B_689/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who filed an appeal in criminal matters against a decision from the High Court of the Canton of Zug on May 23, 2024. The Swiss Federal Tribunal required the complainant to pay an advance of 3,000 Swiss Francs for court costs by a specified deadline. The complainant requested a deadline extension, which was granted until August 26, 2024, warning that failure to pay would result in the appeal not being processed. However, the complainant did not pay the advance within the given timeframe, leading to the Tribunal’s decision not to proceed with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Unpaid Cost Advance: The Swiss Federal Tribunal required the complainant to pay an advance of 3,000 Swiss Francs for court costs by a specified deadline. The complainant requested a deadline extension, which was granted until August 26, 2024, warning that failure to pay would result in the appeal not being processed. However, the complainant did not pay the advance within the given timeframe, leading to the Tribunal’s decision not to proceed with the case.

Schlagwörter

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Ausstand Nichteintreten nicht geleisteter Kostenvorschuss Zahlungsfrist Beschwerdelegitimation nachträglicher Rechtsvorschlag verspätetes Fristerstreckungsgesuch Abwesenheitsurteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entered into the merits based on this procedural article due to the failure to pay the cost deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The non-entry of the appeal is based on the absence of the cost deposit, as stipulated in this article and mentioned in conjunction with Art. 108 BGG.

Art. 66 al. 1 BGG

The cost of the proceedings was imposed on the appellant based on this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_689/2024

Urteil vom 10. September 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Gianni Rizzello,

Beschwerdeführerin,

gegen

Orlando Fosco,

c/o Obergericht des Kantons Zug,

Kirchenstrasse 6, 6301 Zug,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Ausstand; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug, I. Strafabteilung, vom 23. Mai 2024 (S1 2022 54, 56-58, 63, 65, 69-72).

Erwägungen:

1. Die Beschwerdeführerin erhob am 24. Juni 2024 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug vom 23. Mai 2024.

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 26. Juni 2024 Frist angesetzt, um dem Bundesgericht bis zum 11. Juli 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu leisten. Die Beschwerdeführerin ersuchte mit Eingabe vom 11. Juli 2024 darum, die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses um 14 Tage, mithin unter Berücksichtigung der Gerichtsferien bis zum 26. August 2024, zu erstrecken. Mit Verfügung vom 17. Juli 2024 wurde der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung ihrer Eingabe vom 11. Juli 2024 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 26. August 2024 angesetzt und darauf hingewiesen, dass im Unterlassungsfall auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Diese Verfügung wurden als Gerichtsurkunde versandt und ging der Beschwerdeführerin nachweislich zu.

4. Der Kostenvorschuss ging innert der angesetzten Nachfrist nicht ein, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. September 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément