Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Pre-Trial Detention Extension Deadline Restoration
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual (the appellant) challenged an order from the Appellationsgericht Basel-Stadt, which extended their temporary security detention pending a new decision at the time of the appeal's judgment. The appellant claimed that they were only notified of this decision on September 12, 2023, which, according to them, resulted in a denial of justice as it prevented them from exercising their right to appeal. They argued that they suffered a significant and irreversible legal disadvantage without any fault of their own. However, the court noted that the appeal period of 30 days begins the day after valid notification, implying no legal disadvantage was incurred by the delay. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Pre-Trial Detention Extension Deadline Restoration: The appellant claimed that they were only notified of this decision on September 12, 2023, which, according to them, resulted in a denial of justice as it prevented them from exercising their right to appeal. They argued that they suffered a significant and irreversible legal disadvantage without any fault of their own. However, the court noted that the appeal period of 30 days begins the day after valid notification, implying no legal disadvantage was incurred by the delay. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure because the requirements for entry were not met.
Applied to determine the amount of the reduced court costs imposed on the appellant.
The appellant was ordered to bear the reduced court costs because the appeal was not entertained.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_676/2023
Urteil vom 4. Oktober 2023
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel.
Gegenstand
Haft; Gesuch um Fristwiederherstellung;
Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt,
vom 3. August 2023 (SB.2023.57).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 3. August 2023 hat das Appellationsgericht Basel-Stadt die vorläufig über A.________ angeordnete Sicherheitshaft bis zu einem neuen Entscheid zum Zeitpunkt des Berufungsurteils verlängert.
Mit persönlicher Eingabe vom 17. Juli 2023 (recte wohl 12. September 2023, Eingang beim Bundesgericht am 14. September 2023) gelangt A.________ an das Bundesgericht und beantragt eine "Wiederherstellung der Frist".
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Der Beschwerdeführer macht geltend, ihm sei die Verfügung des Appellationsgerichts vom 3. August 2023 erst am 12. September 2023 zugestellt worden. Dies gleiche einer Rechtsverweigerung, da ihm aufgrund dessen das Beschwerderecht vorenthalten worden sei. Ohne eigenes Säumnis sei ihm daraus ein erheblicher und unersetzlicher Rechtsverlust erwachsen. Weshalb das Appellationsgericht Bundesrecht verletzt haben soll, legt er damit unter Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht von Art. 42 Abs. 2 BGG indessen nicht dar. Das ist auch nicht ersichtlich.
Die 30-tägige Beschwerdefrist beginnt erst am Tag nach der rechtsgültigen Zustellung zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 und Art. 100 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer ist durch die seines Erachtens angeblich verspätete Zustellung der Verfügung folglich kein Rechtsnachteil erwachsen. Auf die Beschwerde ist damit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die reduzierten Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 und Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, dem Appellationsgericht Basel-Stadt und Ozan Polatli, Liestal, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Oktober 2023
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier