Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interrogation Summons
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertFederal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interrogation Summons The Federal Supreme Court dismissed an appeal against a cantonal court decision affirming a prosecutor's summons for an interrogation concerning an altercation, finding that the appellant failed to meet the substantive requirements for appeal. The cantonal court had previously upheld the summons, rejecting the appellant's argument that the police investigation was moot and that the domestic violence claim was unfounded, which the appellant reiterated in the federal appeal to dispute the validity of the underlying criminal proceedings and the summons itself. Rejecting the appeal, the Federal Supreme Court reasoned that the appellant failed to demonstrate how the cantonal decision affirming the summons violated federal law or the constitution, as required by Art. 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, thus warranting dismissal under the expedited procedure of Art. 108 para. 1.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interrogation Summons: The cantonal court had previously upheld the summons, rejecting the appellant's argument that the police investigation was moot and that the domestic violence claim was unfounded, which the appellant reiterated in the federal appeal to dispute the validity of the underlying criminal proceedings and the summons itself. Rejecting the appeal, the Federal Supreme Court reasoned that the appellant failed to demonstrate how the cantonal decision affirming the summons violated federal law or the constitution, as required by Art. 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, thus warranting dismissal under the expedited procedure of Art. 108 para. 1.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the simplified procedure because it did not meet the requirements of Art. 42 para. 2 BGG.
The court costs were set at a reduced amount for the appellant due to their financial situation.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_582/2023
Urteil vom 6. November 2023
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorladung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 28. August 2023
(502 2023 188 + 189).
Erwägungen:
1.
Aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen A.________ und B.________ am 22. April 2023 fanden am 1. Mai bzw. 19. Mai 2023 Einvernahmen durch die Polizei statt. Am 11. August 2023 lud die Staatsanwaltschaft Freiburg A.________ und B.________ zur Einvernahme vor. Gegen die Vorladungsverfügung erhoben A.________ und B.________ am 18. August 2023 je separat Beschwerde. Mit Urteil vom 28. August 2023 wies das Kantonsgericht Freiburg die Beschwerden ab, soweit es darauf eintrat und bestätigte die Vorladungsverfügung der Staatsanwaltschaft.
Mit Eingabe vom 6. September 2023 beantragt A.________ "die sofortige Einstellung des am 19. Juni 2022 [recte: 2023] bei der Staatsanwaltschaft Freiburg eingetragenen Strafverfahrens" sowie die Erlassung allfälliger Gebühren und Auslagen. Zudem beantragt sie den Widerruf des Urteils des Kantonsgerichts vom 28. August 2023.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG
ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Beschwerdeführerin versucht darzulegen, weshalb ihrer Ansicht nach die polizeilichen Ermittlungen hinfällig seien und keine häusliche Gewalt vorliege, weshalb sie der Vorladung keine Folge leisten wolle. Sie wolle stattdessen ihren Fokus und ihre Energie ausschliesslich auf ihre körperliche und geistige Gesundheit sowie auf eine erfolgreiche Arbeitsbemühung richten. Damit vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Kantonsgerichts bzw. dessen Urteil betreffend Bestätigung der staatsanwaltschaftlichen Vorladung selbst rechtsbzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von
Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
3.
Der Beschwerdeführerin sind angesichts ihrer finanziellen Lage reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m.
Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. November 2023
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier