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7B_558/2023 KI-generiert

Appeal for Unlawful Detention Compensation Inadmissible Due to Untimely Filing and Lack of Exhaustion of Cantonal Remedies

Geschäftsnummer 7B_558/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a criminal investigation conducted by the Public Prosecutor's Office of Limmattal/Albis against an individual, referred to as A.________, for threats and physical assault. A.________ was arrested on September 16, 2022, in Winterthur and subsequently released on September 18, 2022, with the imposition of substitute measures requested by the prosecution. The compulsory measures court ordered precautionary conditions, including a ban on entering the city of Zurich, except for transit and the Zurich main train station, and a contact ban with the ex-partner. A.________ appealed these measures, and the Zurich High Court upheld his complaint on October 13, 2022. Following this, A.________ sought financial compensation from Zurich's prosecution authorities for the improper detention, leading to the current appeal to the Swiss Federal Tribunal, where the appropriateness of entering his complaint is evaluated.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal for Unlawful Detention Compensation Inadmissible Due to Untimely Filing and Lack of Exhaustion of Cantonal Remedies: A.________ was arrested on September 16, 2022, in Winterthur and subsequently released on September 18, 2022, with the imposition of substitute measures requested by the prosecution. The compulsory measures court ordered precautionary conditions, including a ban on entering the city of Zurich, except for transit and the Zurich main train station, and a contact ban with the ex-partner. A.________ appealed these measures, and the Zurich High Court upheld his complaint on October 13, 2022. Following this, A.________ sought financial compensation from Zurich's prosecution authorities for the improper detention, leading to the current appeal to the Swiss Federal Tribunal, where the appropriateness of entering his complaint is evaluated.

Schlagwörter

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Strafverfahren Ersatzmassnahmen für strafprozessuale Haft, Nichteintreten Genugtuung für Überhaft verspätete Einreichung Freiheitsbeschränkung sachliche Unzuständigkeit Drohung gegen Behörden und Beamte Strafuntersuchung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared inadmissible at the simplified procedure stage based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of court costs for exceptional reasons.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_558/2023

Urteil vom 14. Septemer 2023

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Hahn.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Ersatzmassnahmen für strafprozessuale Haft, Nichteintreten

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 13. Oktober 2022 (UB220164-O/U).

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Drohung sowie Tätlichkeiten. Er wurde am 16. September 2022 in Winterthur festgenommen. Am 18. September 2022 verfügte die Staatsanwaltschaft seine Haftentlassung und beantragte gleichentags beim Bezirksgericht Zürich als zuständigem Zwangsmassnahmengericht die Anordnung von Ersatzmassnahmen. Mit Verfügung vom 20. September 2022 entsprach das Zwangsmassnahmengericht dem Gesuch und ordnete gegen A.________ ein Rayonverbot betreffend das Gebiet der Stadt Zürich, mit Ausnahme der blossen Durchreise sowie mit Ausnahme des Zürcher Hauptbahnhofs an. Darüber hinaus ordnete das Zwangsmassnahmengericht ein Kontaktverbot gegenüber seiner Ex-Partnerin an. Die von A.________ dagegen an das Obergericht des Kantons Zürich erhobene Beschwerde hiess dieses mit Beschluss vom 13. Oktober 2022 gut.

2. A.________ gelangt mit Eingabe vom 30. August 2023 an das Bundesgericht. Sinngemäss beantragt er, gestützt auf den gutheissenden Beschluss des Obergerichts Zürich vom 13. Oktober 2022 hätten ihm die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zürich eine finanzielle Wiedergutmachung für den im Rahmen des Haftverfahrens erlittenen unzulässigen Freiheitsentzug zu entrichten.

Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen den Beschluss des Obergerichts Zürich vom 13. Oktober 2022 richtet, was aus der Rechtsschrift nicht abschliessend klar hervorgeht, erweist sich die Beschwerde als offensichtlich verspätet ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Das Bundesgericht ist sodann nicht zuständig, erstmals über einen Anspruch über allenfalls zu Unrecht erlittene Haft ( Art. 429 - 431 StPO ) zu entscheiden. Mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs ( Art. 80 Abs. 1 und 2 BGG ) erweist sich die Beschwerde auch insoweit als offensichtlich unzulässig. Bei dieser Sachlage ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. Umständehalber wird ausnahmsweise auf eine Kostenauflage verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. September 2023

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Hahn