Appeal Dismissed for Failure to Meet Justification Requirements in Usury Non-Prosecution Challenge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal Dismissed for Failure to Meet Justification Requirements in Usury Non-Prosecution Challenge A complainant filed a criminal complaint alleging usury and trespass related to a property rental dispute, where the public prosecutor decided not to pursue the usury charge (while issuing a penalty order for trespass). The complainant challenged the non-prosecution decision before the Cantonal Court, which upheld the decision. The Federal Supreme Court dismissed the appeal because the appellant failed to meet the statutory justification requirements for the appeal: the appellant's sole request before the Federal Supreme Court was for the accused to pay CHF 22,000 in damages and adequate compensation, an objective outside the scope of the challenged decision (the non-prosecution of usury) and the appellant failed to present any specific motion regarding the usury decision or engage with the Cantonal Court's reasoning. Given the inadequate substantiation of the appeal, the Federal Supreme Court declined to enter into the merits.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 81 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Justification Requirements in Usury Non-Prosecution Challenge: The complainant challenged the non-prosecution decision before the Cantonal Court, which upheld the decision. The Federal Supreme Court dismissed the appeal because the appellant failed to meet the statutory justification requirements for the appeal: the appellant's sole request before the Federal Supreme Court was for the accused to pay CHF 22,000 in damages and adequate compensation, an objective outside the scope of the challenged decision (the non-prosecution of usury) and the appellant failed to present any specific motion regarding the usury decision or engage with the Cantonal Court's reasoning. Given the inadequate substantiation of the appeal, the Federal Supreme Court declined to enter into the merits.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by not entering the proceedings under the simplified procedure.
The appellant was ordered to pay the court costs due to the outcome of the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_538/2025
Urteil vom 26. August 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Lustenberger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 12. Mai 2025 (502 2025 59).
Erwägungen:
1.
Am 5. November 2024 erstattete A.________ Strafanzeige gegen B.________ wegen Wuchers und Hausfriedensbruchs. Hintergrund der Strafanzeige waren Streitigkeiten rund um die Miete einer Liegenschaft in U.________. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg nahm mit Verfügung vom 11. Februar 2025 das Strafverfahren wegen Wuchers nicht anhand. Gleichzeitig erliess sie einen Strafbefehl gegen B.________ wegen Hausfriedensbruchs.
Gegen die Nichtanhandnahme erhob A.________ Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 12. Mai 2025 ab.
A.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht.
2.
Der Beschwerdeführer verlangt vor Bundesgericht einzig, dass der Beschuldigte ihm Fr. 22'000.-- Schadenersatz für Arbeiten und Reparaturen sowie eine angemessene Genugtuung zu bezahlen habe. Weitere Rechtsbegehren trägt er nicht vor.
Anfechtungsund Beschwerdeobjekt ist jedoch allein das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg vom 12. Mai 2025 ( Art. 80 Abs. 1 BGG
). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann daher nur die von der Vorinstanz behandelt Frage sein, ob die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Wuchers zu Recht nicht anhand genommen hat. Diesbezüglich stellt der Beschwerdeführer weder einen konkreten Antrag, noch setzt er sich mit der vorinstanzlichen Entscheidbegründung auseinander. Dies wäre jedoch notwendig, damit eine Beschwerde an das Bundesgericht die gesetzlichen Begründungsanforderungen wahrt und entsprechend zulässig ist (vgl.
BGE 146 IV 297
E. 1.2 mit Hinweisen). Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein ( BGE 147 IV 73
E. 4.1.2).
Es kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer als Anzeigeerstatter und potenzieller Privatkläger überhaupt nach Art. 81 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert wäre.
3.
Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. August 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Lustenberger