Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_52/2024 KI-generiert

Federal tax appeal dismissed for failure to pay cost advance due to misuse of a "Promissory Note"

Geschäftsnummer 7B_52/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht), acting as a single judge, declared the appellant's criminal-law appeal inadmissible and ordered the appellant to pay court costs of CHF 500. The appellant had failed to pay the required CHF 800 cost advance within the extended deadline, despite receiving explicit instructions on payment methods and being warned that non-payment would result in non-entry. The appellant submitted a self-created "Promissory Note" instead of making the payment, and the court found that the cost advance had not been received within the set period. The decision upholds the prior instance ruling, as the appeal was dismissed without merits review, based on Article 62(3) of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG) and the summary procedure under Article 108 BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal tax appeal dismissed for failure to pay cost advance due to misuse of a "Promissory Note": The appellant had failed to pay the required CHF 800 cost advance within the extended deadline, despite receiving explicit instructions on payment methods and being warned that non-payment would result in non-entry. The appellant submitted a self-created "Promissory Note" instead of making the payment, and the court found that the cost advance had not been received within the set period. The decision upholds the prior instance ruling, as the appeal was dismissed without merits review, based on Article 62(3) of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG) and the summary procedure under Article 108 BGG.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Nichteintreten Kostenvorschuss Zahlungspflicht Eigenwechsel unbezahlte Bussen nachträglicher Rechtsvorschlag Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 62 Abs. 3 BGG

Ground for declaring the appeal inadmissible because the cost advance was not paid within the extended deadline.

Art. 108 BGG

Procedural basis for the simplified summary procedure leading to the non-entry decision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposition of court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_52/2024

Urteil vom 4. März 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 11. Dezember 2023 (2N 23 181).

Erwägungen:

1.

Der Beschwerdeführer erhob am 15. Januar 2024 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Luzern vom 11. Dezember 2023.

2.

Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3.

Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 18. Januar 2024 mit Gerichtsurkunde eine Frist bis zum 2. Februar 2024 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten. Der Beschwerdeführer reagierte auf diese Zahlungsaufforderung, indem er dem Bundesgericht am 25. Januar 2024 ein von ihm selbst erstelltes Dokument, das er als "Promissory Note" bezeichnet, einreichte. Mit Verfügung vom 9. Februar 2024 wurde dem Beschwerdeführer, wiederum mittels Gerichtsurkunde, die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 22. Februar 2024 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Zudem wurden die Modalitäten der Leistung des Kostenvorschusses explizit wiederholt, d.h. dass der Betrag bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder - bei Erteilung eines Zahlungsauftrages an die Post oder an eine Bank - einem in der Schweiz befindlichen Postbzw. Bankkonto der beschwerdeführenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten, und dass bei Erteilung eines Zahlungsauftrags der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen eine Bestätigung einzureichen ist, wonach der Betrag fristgerecht dem Postbzw. Bankkonto belastet worden ist. Dem Beschwerdeführer konnten die Verfügungen zugestellt werden, wie sich aus den unterzeichneten Empfangsbestätigungen vom 19. Januar 2024 und vom 14. Februar 2024 ohne Weiteres ergibt. Der Beschwerdeführer erklärte in einer Eingabe vom 17. Februar 2024, die "Forderung" des Bundesgerichts sei durch seine Eingabe vom 9. Februar 2024 getilgt worden.

Der Kostenvorschuss ging innert der angesetzten Nachfrist nicht ein, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss gestützt auf

Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

4.

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. März 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément