Appeal Dismissed Due to Unpaid Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal Dismissed Due to Unpaid Cost Advance The Federal Supreme Court declined to hear a criminal appeal against an Cantonal High Court's decision concerning a request to change the official defense counsel, because the appellant failed to pay the required cost advance of CHF 3,000, despite being given an initial deadline, and subsequently a final, non-extendable grace period. The Court reasoned that under Swiss Federal Statute procedures (Art. 62 para. 3 $\text{BGG}$), failure to pay the mandatory cost advance leads to the inadmissibility of the appeal, and since the appellant neither paid the advance nor provided reasons, such as indigence, for exemption (Art. 62 para. 1 $\text{BGG}$), the simplified procedure (Art. 108 $\text{BGG}$) was applied to dismiss the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 62 Abs. 1 Satz, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Appeal Dismissed Due to Unpaid Cost Advance: The Court reasoned that under Swiss Federal Statute procedures (Art. 62 para. 3 $\text{BGG}$), failure to pay the mandatory cost advance leads to the inadmissibility of the appeal, and since the appellant neither paid the advance nor provided reasons, such as indigence, for exemption (Art. 62 para. 1 $\text{BGG}$), the simplified procedure (Art. 108 $\text{BGG}$) was applied to dismiss the case.
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KI-generiertThe decision not to enter was made following the simplified procedure.
The appeal was dismissed (non-entrée en matière) because the required cost deposit was not paid.
The court imposed the court costs on the appellant as a consequence of the non-entry.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_506/2025
Urteil vom 28. Juli 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Hahn.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten,
Kloster-Südflügel, Seetalstrasse 8, 5630 Muri AG.
Gegenstand
Wechsel amtliche Verteidigung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, Präsident, vom 2. Juni 2025 (SST.2025.131).
Erwägungen:
1. Mit Eingabe vom 4. Juni 2025 erhob A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Aargau vom 2. Juni 2025 betreffend Gesuch um Wechsel amtliche Verteidigung.
Mit Verfügung vom 11. Juni 2025 forderte das Bundesgericht den Beschwerdeführer auf, bis zum 26. Juni 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht geleistet wurde, setzte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. Juli 2025 eine letztmalige und nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 14. Juli 2025 an. Unter Hinweis auf
Art. 62 Abs. 3 BGG
wurde er zudem darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde. Bis zum Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist hat der Beschwerdeführer keine Zahlung geleistet.
2. Gemäss
Art. 62 Abs. 1 Satz 1 BGG
hat die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten. Wenn besondere Gründe vorliegen, kann auf die Erhebung des Kostenvorschusses ganz oder teilweise verzichtet werden (
Art. 62 Abs. 1 Satz 2 BGG
). Solche Gründe sind vorliegend nicht ersichtlich. Insbesondere machte der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt geltend, er sei bedürftig. Nachdem er den Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- auch innerhalb der Nachfrist nicht bezahlt hat, ist daher auf die Beschwerde gestützt auf
Art. 62 Abs. 3 BGG
im vereinfachten Verfahren gemäss
Art. 108 BGG
nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (
Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG
).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten, dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, Präsident, und B.________, U.________, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Juli 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Hahn