Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_446/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Insufficient Justification

Geschäftsnummer 7B_446/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant submitted various requests to the Zurich High Court in January 2024, which the court deemed itself not competent to handle, prompting the complainant to apply for a formal complaint procedure. The Zurich High Court decided not to proceed with the case on March 22, 2024. The complainant then appealed to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the High Court should identify any ambiguities in the interpretation of the Swiss Penal Code. The appeal invoked Article 9 BV, asserting arbitrary factual findings and inadequate address of core issues by the previous court. However, the Tribunal found the appeal insufficiently substantiated and therefore not compliant with procedural requirements, concluding the matter through a simplified procedure. The Tribunal also denied the request for legal aid as the appeal was deemed evidently hopeless, imposing court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 9 BV, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Insufficient Justification: The Zurich High Court decided not to proceed with the case on March 22, 2024. The complainant then appealed to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the High Court should identify any ambiguities in the interpretation of the Swiss Penal Code. The appeal invoked Article 9 BV, asserting arbitrary factual findings and inadequate address of core issues by the previous court. However, the Tribunal found the appeal insufficiently substantiated and therefore not compliant with procedural requirements, concluding the matter through a simplified procedure. The Tribunal also denied the request for legal aid as the appeal was deemed evidently hopeless, imposing court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Vorführungsbefehl Nichteintreten unentgeltliche Rechtspflege materielle Begründetheit verfassungsmässige Anforderung Einrede der Verfassungswidrigkeit Vorladung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.

Art. 64 BGG

The request for legal aid was rejected because the appeal proved to be obviously hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_446/2024

Urteil vom 12. Juni 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis,

Büro A-5, Postfach, 8953 Dietikon,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Vorführungsbefehl; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer,

vom 22. März 2024 (UH240071-O/U/GRO).

Erwägungen:

1. A.________ wandte sich mit Eingabe vom 16. Januar 2024 mit diversen Anträgen an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses teilte A.________ am 24. Januar 2024 mit, dass es sich nicht als zuständig erachte und bat ihn um Mitteilung, ob er an der Beschwerde festhalte. A.________ beantragte mit Eingabe vom 30. Januar 2024 die Durchführung eines Beschwerdeverfahrens. Mit Verfügung vom 22. März 2024 trat das Obergericht nicht auf die Beschwerde ein.

Dagegen führt A.________ mit Eingabe vom 13. April 2024 Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt, auf die Beschwerde sei einzutreten und das Obergericht solle Rückfragen stellen bezüglich der verletzten StPO-Bestimmungen, falls diese nicht offensichtlich seien.

2.

2.1. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.

2.2. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der Begründung der angefochtenen Verfügung auseinander. Er behauptet, die Erwägungen des Obergerichts würden Art. 9 BV verletzen, die Vorinstanz mache "weitgehend willkürliche Sachverhaltsfeststellungen" und "schwurble um das eigentliche Thema herum". Damit zeigt er aber nicht hinreichend substanziiert auf, worin die von ihm behauptete Willkür liegen soll (vgl. E. 2.1 hiervor). Er vermag nicht im Einzelnen und verständlich darzulegen, inwiefern die Begründung der Vorinstanz, die zum Nichteintreten auf die Beschwerde führte, bzw. der Beschluss der Vorinstanz selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos erweist ( Art. 64 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Juni 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier