Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_443/2025 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Lack of Legal Standing in Refusal to Prosecute Case

Geschäftsnummer 7B_443/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal Inadmissible Due to Lack of Legal Standing in Refusal to Prosecute Case The situation involves an appeal against a cantonal court decision that upheld the public prosecutor's refusal to initiate criminal proceedings (Nichtanhandnahme). The Swiss Federal Supreme Court ruled the appeal inadmissible because the appellant lacked legal standing to appeal under Art. 81 para. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, as the case concerned a criminal matter that did not involve any civil claims to which the appellant would be entitled, nor was it evident that the appellant was a victim of unlawful state violence, which would otherwise grant them standing. Consequently, the Federal Supreme Court dismissed the appeal without examining the merits, confirming its inadmissibility via a simplified procedure (Art. 108 para. 1 lit. a BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG; Appeal Inadmissible Due to Lack of Legal Standing in Refusal to Prosecute Case: The Swiss Federal Supreme Court ruled the appeal inadmissible because the appellant lacked legal standing to appeal under Art. 81 para. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, as the case concerned a criminal matter that did not involve any civil claims to which the appellant would be entitled, nor was it evident that the appellant was a victim of unlawful state violence, which would otherwise grant them standing. Consequently, the Federal Supreme Court dismissed the appeal without examining the merits, confirming its inadmissibility via a simplified procedure (Art. 108 para. 1 lit. a BGG).

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Nichteintreten Beschwerdelegitimation Parteistellung der Staatsanwaltschaft Stellung des Opfers vereinfachtes Verfahren Einrede der Verfassungswidrigkeit Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed because it was manifestly inadmissible in simplified procedure.

Art. 108 Abs. 3 BGG

The reasoning of the decision is limited to stating the ground for inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The costs of the proceedings are imposed on the appellant due to the inadmissibility of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_443/2025

Urteil vom 15. Juli 2025

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 6. Mai 2025 (BK 25 173).

Erwägungen:

1. Mit Beschluss vom 6. Mai 2025 wies das Obergericht des Kantons Bern die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 10. April 2025 ab. Der Beschwerdeführer gelangte dagegen mit Beschwerde in Strafsachen vom 14. Mai 2025 (Postaufgabe) an das Bundesgericht.

2. Diese Eingabe ist mangels Zivilanspruch, der dem Beschwerdeführer zustehen könnte (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG;

BGE 146 IV 76

E. 3.1

;

131 I 455

E. 1.2.4; Art. 100 Abs. 1 und Art. 102 Abs. 1 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 [BSG/BE 153.01]), offensichtlich unzulässig. Dass der Beschwerdeführer Opfer unzulässiger staatlicher Gewalt wurde, was ihn unbesehen davon zur Beschwerde berechtigen könnte (

BGE 141 IV 349

E. 3.4.2;

138 IV 86

E. 3.1.1), wird weder dargelegt (

Art. 42 Abs. 2 und

Art. 106 Abs. 2 BGG

;

BGE 148 IV 356

E. 2.1, 39 E. 2.3.5;

142 III 364

E. 2.4) noch ist dies ersichtlich. Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung der Beschwerdeführer auch ohne Sachlegitimation befugt wäre, da sie namentlich von der Prüfung der Sache getrennt werden können (sog. "Star-Praxis";

BGE 146 IV 76

E. 2;

141 IV 1

E. 1.1), werden nicht erhoben. Auf die Beschwerde ist somit wegen offensichtlicher Unzulässigkeit im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (

Art. 108 Abs. 3 BGG

).

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Der Beschwerdeführer wird darauf hingewiesen, dass querulatorische Beschwerden unzulässig sind und das Bundesgericht nicht auf solche eintritt (

Art. 42 Abs. 7,

Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG

), was für künftige Eingaben vorbehalten wird.

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Juli 2025

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément