Appellant's Appeal Deemed Non-Admissible Due to Failure to Pay Security Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a criminal complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Zurich Cantonal Court, which had upheld an earlier decision by the Public Prosecutor's Office for See/Oberland to not pursue a case. The complaint was lodged on January 12, 2024, challenging the decision dated January 5, 2024. The Federal Tribunal required the complainant to pay an advance cost of 800 Swiss Francs by February 5, 2024, with an additional grace period extending to February 22, 2024. However, the complainant did not pay the advance or apply for free legal aid, resulting in the Tribunal deciding not to proceed with the case due to non-compliance with the financial requirement. Despite this procedural noncompliance, the Tribunal unusually decided not to impose court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 in fine BGG; Appellant's Appeal Deemed Non-Admissible Due to Failure to Pay Security Deposit: The complaint was lodged on January 12, 2024, challenging the decision dated January 5, 2024. The Federal Tribunal required the complainant to pay an advance cost of 800 Swiss Francs by February 5, 2024, with an additional grace period extending to February 22, 2024. However, the complainant did not pay the advance or apply for free legal aid, resulting in the Tribunal deciding not to proceed with the case due to non-compliance with the financial requirement. Despite this procedural noncompliance, the Tribunal unusually decided not to impose court costs on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural rule due to the failure to pay the cost deposit.
The decision not to enter the appeal is based on the failure to pay the required cost deposit.
Used to waive the collection of court costs in this specific case.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_39/2024
Urteil vom 6. März 2024
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Clément.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland, Weiherallee 15, Postfach, 8610 Uster,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 5. Januar 2024 (UE230452-O/Z1).
Erwägungen:
1. Die Beschwerdeführerin erhob am 12. Januar 2024 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. Januar 2024 (Beschwerdesache gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 11. Dezember 2023).
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 19. Januar 2024 mit Gerichtsurkunde eine Frist bis zum 5. Februar 2024 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Diese reagierte mit einer Eingabe vom 25. Januar 2024, ohne den Kostenvorschuss zu leisten oder ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu stellen. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 9. Februar 2024, wiederum mittels Gerichtsurkunde, die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis am 22. Februar 2024 angesetzt, unter dem Hinweis, dass bei Nichtleistung auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Beide Verfügungen konnten der Beschwerdeführerin zugestellt werden: Die Verfügung vom 19. Januar 2024 wurde am 23. Januar 2024 von dieser entgegengenommen, jene vom 9. Februar 2024 am 13. Februar 2024. Der Kostenvorschuss wurde innert der angesetzten Nachfrist nicht geleistet (vgl. Art. 48 Abs. 4 BGG ), weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
4. Im Übrigen ist ein Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung im Beschwerdeverfahren vor dem Obergericht und damit zum Verzicht auf eine Prozesskaution beim Obergericht zu stellen, bei welchem dieses Verfahren hängig ist.
5. In Anbetracht der Umstände wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 in fine BGG).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. März 2024
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Clément