Prosecuting Authority Discontinuance Challenge Dismissed for Excessive Verbosity
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertProsecuting Authority Discontinuance Challenge Dismissed for Excessive Verbosity A complainant challenged an appellate court's dismissal of a complaint against a prosecuting authority's decision to discontinue a criminal investigation. The challenge to the Federal Supreme Court was submitted across 107 pages of small script, despite the underlying dismissal being only two pages long, leading the court to request a revised, concise submission, which the complainant failed to provide. The Federal Supreme Court ruled not to admit the appeal in a simplified procedure because the excessively verbose submission clearly failed to meet the required standards for substantiation, especially the requirement to demonstrate standing (Art. 42 para. 2, Art. 106 para. 2, and Art. 81 para. 1 lit. b Ziff. 5 BGG), and no admissible formal procedural errors were raised, imposing court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Prosecuting Authority Discontinuance Challenge Dismissed for Excessive Verbosity: The challenge to the Federal Supreme Court was submitted across 107 pages of small script, despite the underlying dismissal being only two pages long, leading the court to request a revised, concise submission, which the complainant failed to provide. The Federal Supreme Court ruled not to admit the appeal in a simplified procedure because the excessively verbose submission clearly failed to meet the required standards for substantiation, especially the requirement to demonstrate standing (Art. 42 para. 2, Art. 106 para. 2, and Art. 81 para. 1 lit. b Ziff. 5 BGG), and no admissible formal procedural errors were raised, imposing court costs on the complainant.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed by the single judge to refuse to enter upon the appeal in the simplified procedure due to defects in the filing.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_383/2025
Urteil vom 7. Juli 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Clément.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitende Oberstaatsanwältin,
An der Aa 4, 6300 Zug.
Gegenstand
Einstellung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, Präsidentin, vom 14. März 2025 (BS 2024 118).
Erwägungen:
1. Mit Präsidialverfügung vom 14. März 2025 wies das Obergericht des Kantons Zug die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 15. November 2024 ab. Der Beschwerdeführer gelangte dagegen mit Beschwerde in Strafsachen vom 28. April 2025 (Postaufgabe) an das Bundesgericht.
2. Diese Eingabe fällt mit 107 Textseiten in kleiner Schrift übermässig weitschweifig aus, zumal sie sich gegen eine Verfügung richtet, deren Begründung knapp zwei Textseiten umfasst. Dem Beschwerdeführer wurde unter Verweis auf den unverhältnismässigen Umfang und den Umstand, dass nicht ansatzweise ein Grund ersichtlich sei, weshalb die Beschwerdesache in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht übermässig kompliziert wäre, mit Verfügung vom 8. Mai 2025 Frist angesetzt, um eine verbesserte Rechtsschrift einzureichen, ansonsten nicht auf die Beschwerde eingetreten werde. Diese Frist liess der Beschwerdeführer ungenutzt verstreichen.
3. Die Eingabe erfüllt ferner - namentlich aufgrund der Weitschweifigkeit - offensichtlich nicht die Begründungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden (
Art. 42 Abs. 2 und
Art. 106 Abs. 2 BGG
;
BGE 148 IV 356
E. 2.1, 39 E. 2.3.5;
142 III 364
E. 2.4), bereits bezüglich Zivilanspruch im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, aus dem sich die Legitimation ergeben könnte (Urteile 7B_1201/2024 vom 22. Januar 2025 E. 1.2; 7B_182/2024 vom 26. März 2024 E. 2.1.2; 7B_18/2024 vom 14. März 2024 E. 2; je mit Hinweisen). Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung der Beschwerdeführer unbesehen von der fehlenden Legitimation in der Sache befugt wäre, da sie namentlich von der Prüfung der Sache getrennt werden können (sog. "Star-Praxis"; vgl.
BGE 146 IV 76
E. 2;
141 IV 1
E. 1.1), werden nicht erhoben. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (
Art. 108 Abs. 3 BGG
).
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (
Art. 66 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitende Oberstaatsanwältin, und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, Präsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Juli 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Clément