Complainant v. Prosecutor and Cantonal Court on Imposition of Court Fees
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a criminal complaint on February 27, 2023, against two companies, alleging unfair competition. However, the State Prosecutor's Office of the Canton of Valais decided not to pursue the investigation on March 29, 2023. The complainant appealed this decision without success, as the Cantonal Court of Valais dismissed the appeal on June 22, 2023, and imposed a court fee of 1,000 Swiss francs on the complainant. Subsequently, the complainant took the case to the Swiss Federal Tribunal, arguing a violation of his right to examine the case files and opposing the court fee. He did not request the continuation of the criminal investigation, indicating a lack of interest in penalizing the defendants and asking only for compensation for expenses. However, the appeal did not meet the necessary federal legal requirements, and the case highlights the procedural and financial disputes rather than any substantive legal findings or continuation of the criminal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Complainant v. Prosecutor and Cantonal Court on Imposition of Court Fees: However, the State Prosecutor's Office of the Canton of Valais decided not to pursue the investigation on March 29, 2023. The complainant appealed this decision without success, as the Cantonal Court of Valais dismissed the appeal on June 22, 2023, and imposed a court fee of 1,000 Swiss francs on the complainant. Subsequently, the complainant took the case to the Swiss Federal Tribunal, arguing a violation of his right to examine the case files and opposing the court fee. He did not request the continuation of the criminal investigation, indicating a lack of interest in penalizing the defendants and asking only for compensation for expenses. However, the appeal did not meet the necessary federal legal requirements, and the case highlights the procedural and financial disputes rather than any substantive legal findings or continuation of the criminal proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted under this simplified procedure.
The appellant was ordered to pay the court costs due to the outcome of the proceedings.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_380/2023
Urteil vom 30. August 2023
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Lustenberger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis,
Zentrales Amt,
Rue des Vergers 9, 1950 Sitten,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (unlauterer Wettbewerb); Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer, vom 22. Juni 2023 (P3 23 118).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Am 27. Februar 2023 reichte A.________ Strafanzeige gegen die B.________ AG und die C.________ B.V. ein. Ohne weitere Ermittlungshandlungen vorzunehmen, verfügte die Staatsanwaltschaft am 29. März 2023 die Nichtanhandnahme. Die dagegen eingereichte Beschwerde wies das Kantonsgericht Wallis mit Verfügung vom 22. Juni 2023 ab; dies unter Auferlegung einer Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- an A.________.
2. Mit als "Beschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs" betitelter und vom 28. Juni 2023 datierter Eingabe wendet sich A.________ ans Bundesgericht. Darin rügt er eine Verletzung seines Rechts auf Akteneinsicht, wendet sich in der Sache aber sinngemäss einzig gegen die ihm auferlegte Gerichtsgebühr durch die Vorinstanz. Die Aufhebung der Nichtanhandnahme und die Weiterführung der Strafuntersuchung beantragt er ausdrücklich nicht; vielmehr führt er aus, dass er "kein Interesse an einer Bestrafung der Beklagten" mehr habe. Daher sei die Sache "ad acta zu legen". Verlangen tut er einzig "eine Entschädigung für Spesenersatz und Umtriebe".
Inwiefern der vorinstanzliche Kostenspruch bundesrechtswidrig sein soll, tut der Beschwerdeführer aber nicht bzw. nicht in einer den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise dar. Ebensowenig beziffert er die geltend gemachte Entschädigung bzw. den Spesenersatz. Jedenfalls ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführer als unterliegende Partei im Sinne von Art. 428 Abs. 1 StPO betrachtet hat. Damit war ihm auch keine Entschädigung auszurichten. Weshalb die vorinstanzliche Einschätzung Recht verletzen sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf.
3. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. August 2023
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Hurni
Die Gerichtsschreiberin: Lustenberger