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7B_355/2026 KI-generiert

Federal criminal appeal against denial of free legal aid for private claimant in official misconduct case fails for lack of reasoned challenge to lower court's assessment of hopelessness.

Geschäftsnummer 7B_355/2026
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, sitting as a single judge, declared the appellant's criminal-law appeal inadmissible and dismissed his request for free legal aid, ordering him to pay court costs of 500 francs. The appellant had challenged a cantonal court decision that rejected his application for free legal aid as a private claimant in a criminal proceeding, where he alleged official misconduct by a judge who was aware of his limited French skills. The Supreme Court held that the appeal failed to meet statutory reasoning requirements under Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act, as the appellant's submissions were purely factual and did not engage with the lower court's reasoning, the issue of victim status under Article 116 of the Criminal Procedure Code, or the prospects of his civil claim. The request for free legal aid was denied as manifestly hopeless under Article 64(1) of the Federal Supreme Court Act.

Legislator-Regeste

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Art. 116 StPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal criminal appeal against denial of free legal aid for private claimant in official misconduct case fails for lack of reasoned challenge to lower court's assessment of hopelessness: The appellant had challenged a cantonal court decision that rejected his application for free legal aid as a private claimant in a criminal proceeding, where he alleged official misconduct by a judge who was aware of his limited French skills. The Supreme Court held that the appeal failed to meet statutory reasoning requirements under Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act, as the appellant's submissions were purely factual and did not engage with the lower court's reasoning, the issue of victim status under Article 116 of the Criminal Procedure Code, or the prospects of his civil claim. The request for free legal aid was denied as manifestly hopeless under Article 64(1) of the Federal Supreme Court Act.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Nichteintreten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Procedural basis for declaring the appeal inadmissible in the simplified procedure.

Art. 66 al. 1 BGG

Imposes court costs on the appellant.

Art. 64 al. 1 BGG

Basis for dismissing the request for free legal aid due to manifest lack of merit.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_355/2026

Urteil vom 29. April 2026

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Generalstaatsanwältin,

Rue des Vergers 9, Postfach, 1950 Sion,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

unentgeltliche Rechtspflege; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer, vom 26. Februar 2026 (P2 26 11).

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 16. März 2026 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis vom 26. Februar 2026 betreffend Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Mit der angefochtenen Verfügung hat die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege als Privatkläger im kantonalen Strafverfahren P3 26 28 abgewiesen, da die Sache aussichtslos sei. Der Beschwerdeführer bringe vor, die von ihm angezeigte Richterin habe um seine Französischkenntnisse gewusst, weshalb seines Erachtens der Straftatbestand des Amtsmissbrauchs erfüllt sei, lege jedoch nicht dar, dass er Opfer i.S.v. Art. 116 StPO sei, zeige nicht auf, dass seine Zivilklage nicht aussichtslos sei, und setze sich vor allem nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander.

Mit dieser Begründung setzt sich der Beschwerdeführer in seiner kurzen Beschwerde an das Bundesgericht nicht ansatzweise auseinander, sondern nimmt die angefochtene Verfügung lediglich zum Anlass für tatsächliche Ausführungen, die sich nicht auf den Prozessgegenstand (vgl. BGE 142 I 155 E. 4.4.2 mit Hinweisen) beziehen. Solche appellatorische Kritik genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine Beschwerde an das Bundesgericht offensichtlich nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 297 E. 1.2).

3. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit der Begehren abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Den finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. April 2026

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément