Unauthorized Recording Investigation and Appeal Dismissal for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertUnauthorized Recording Investigation and Appeal Dismissal for Insufficient Substantiation A criminal investigation was initiated against an individual for suspected unauthorized recording of a secret or private sphere, leading the public prosecutor's office to order searches and seizures of the person, residence, and vehicles, resulting in the confiscation of two mobile phones and discovery of imitation weapons and suspected marijuana. The cantonal court upheld the initial order, prompting the individual to appeal to the Federal Supreme Court; however, the court did not admit the appeal because the appellant failed to challenge the cantonal court's detailed reasoning regarding the legal requirements for searches and seizure ($\text{Art. 246 ff. and Art. 263 para. 1 lit. a SCCP}$) and instead offered only generalized and appellatory criticisms concerning the search process and items seized, which did not meet the qualified substantiation requirements for appeals ($\text{Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG}$).
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 179quater StGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 263 Abs. 1 lit. a StPO, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Unauthorized Recording Investigation and Appeal Dismissal for Insufficient Substantiation: The cantonal court upheld the initial order, prompting the individual to appeal to the Federal Supreme Court; however, the court did not admit the appeal because the appellant failed to challenge the cantonal court's detailed reasoning regarding the legal requirements for searches and seizure ($\text{Art. 246 ff. and Art. 263 para. 1 lit. a SCCP}$) and instead offered only generalized and appellatory criticisms concerning the search process and items seized, which did not meet the qualified substantiation requirements for appeals ($\text{Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG}$).
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KI-generiertUsed to declare non-admission of the appeal due to insufficient substantiation (simplified procedure).
Used to reject the request for legal aid because the appeal was hopeless.
Used to set the court costs at a reduced rate due to the appellant's financial situation.
Used to impose court costs on the appellant because the appeal was rejected.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_349/2025
Urteil vom 12. Juni 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Hahn.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau,
Seetalplatz, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg 1,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Durchsuchung und Beschlagnahme; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 20. März 2025 (SBK.2024.318).
Erwägungen:
1. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen des Verdachts der Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte (
Art. 179quater StGB
). Mit Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 21. Oktober 2024 ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung von A.________ selber, seines Wohnorts sowie der von ihm verwendeten Fahrzeuge an. Die Durchsuchung selber erfolgte am 23. Oktober 2024. Dabei wurden zwei Mobiltelefone beschlagnahmt und diverse Zufallsfunde (mehrere Imitationswaffen und mehrere Päckchen mit mutmasslich 4g Marihuana pro Pack) sichergestellt. Mit Entscheid vom 20. März 2025 wies das Obergericht des Kantons Aargau die von A.________ gegen den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 21. Oktober 2024 erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
2. Mit Eingabe vom 18. April 2025 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 20. März 2025.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
3. Gemäss
Art. 42 Abs. 2 BGG
ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (
BGE 146 IV 297
E. 1.2;
140 III 86
E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl.
Art. 97 Abs. 1 BGG
), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (
Art. 106 Abs. 2 BGG
). Auf ungenügend begründete Rügen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (
BGE 147 IV 73
E. 4.1.2 mit Hinweisen).
4. Die Vorinstanz legt detailliert dar, weshalb im Fall des Beschwerdeführers die gesetzlichen Voraussetzungen für die Durchsuchung von Aufzeichnungen (
Art. 246 ff. StPO
) sowie der Beweismittelbeschlagnahme nach
Art. 263 Abs. 1 lit. a StPO
erfüllt sind. Mit den entsprechenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander. Stattdessen schildert er den Ablauf der Hausdurchsuchung vom 23. Oktober 2024 und das seines Erachtens fragwürdige Verhalten der involvierten Polizeibeamten aus seiner Sicht. Zudem macht er Ausführungen zu den sichergestellten Imitationswaffen, bei welchen es sich seines Erachtens um Kinderspielzeuge handeln soll, die nicht vom Geltungsbereich des Waffengesetzes erfasst seien. Solche appellatorische Kritik genügt den dargelegten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
nicht einzutreten ist. Das mit Eingabe vom 9. Mai 2025 sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (
Art. 64 Abs. 1 BGG
). Damit wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Seiner finanziellen Situation ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnungen zu tragen (
Art. 65 Abs. 2 BGG
).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, und der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Juni 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Hahn