Federal Supreme Court Declines Review of Procedural Security Payment Requirement in Criminal Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against the management of their rented apartment for various alleged offenses, including attempted manslaughter, misinformation, defamation, neglect of duty, and threats. The prosecutor in Winterthur decided not to pursue the investigation. The complainant appealed this decision, but the Zurich High Court's Third Criminal Chamber requested a security deposit of 1,800 Swiss Francs for the appeal to proceed. Unable to pay this amount, the complainant sought assistance from the Swiss Federal Tribunal, claiming financial incapacity and requesting a review. The appeal was dismissed on procedural grounds as the complainant failed to adequately justify the legal violation claimed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 383 Abs. 1 StPO, Art. 383 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Declines Review of Procedural Security Payment Requirement in Criminal Complaint: The prosecutor in Winterthur decided not to pursue the investigation. The complainant appealed this decision, but the Zurich High Court's Third Criminal Chamber requested a security deposit of 1,800 Swiss Francs for the appeal to proceed. Unable to pay this amount, the complainant sought assistance from the Swiss Federal Tribunal, claiming financial incapacity and requesting a review. The appeal was dismissed on procedural grounds as the complainant failed to adequately justify the legal violation claimed.
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KI-generiertUsed to rule not to enter upon the appeal due to insufficient substantiation (procedural ground for non-entry in simplified procedure).
Cited in the dispositive to rule that no court costs shall be levied in this instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_258/2024
Urteil vom 8. April 2024
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,
Hermann-Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur.
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 16. Februar 2024 (UE230183-O/Z3).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 3. April 2023 nahm die Staatsanwaltschaft Winterthur eine Strafuntersuchung gegen die Verwaltung einer von A.________ gemieteten Wohnung, betreffend "versuchter Totschlag, Unwahrheiten, Verleumdung, Pflichtverletzung und Drohung" nicht an die Hand. Dagegen erhob A.________ Beschwerde. In der Folge forderte der Präsident der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich A.________ mit Verfügung vom 16. Februar 2024 auf, gemäss Art. 383 Abs. 1 StPO eine Sicherheit von Fr. 1'800.-- zu leisten, andernfalls gestützt auf Art. 383 Abs. 2 StPO auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.
Mit Eingabe vom 2. März 2024 erhebt A.________ sinngemäss Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und bittet "um Prüfung". Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Beschwerde an das Bundesgericht ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist nach Art. 42 Abs. 2 BGG in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen ( BGE 146 IV 297 E. 1.2; 140 III 86 E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG ), gelten qualifizierte Rügeanforderungen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ). Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein ( BGE 147 IV 73 E. 4.1.2).
Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, zu "bestätigen", dass sie keine finanziellen Mittel habe, um die Prozesskaution zu bezahlen und bittet "um Prüfung". Damit vermag sie indessen nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, inwiefern die angefochtene Verfügung rechtswidrig sein sollte. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten grundsätzlich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Ausnahmsweise ist jedoch davon abzusehen, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. April 2024
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier