Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_252/2023 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance

Geschäftsnummer 7B_252/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, a complainant challenged a decision from the higher court of the Canton of Bern, which upheld a prior decision by the Regional Public Prosecutor's Office of Bern-Mittelland not to further investigate allegations of embezzlement and fraud. The complainant initiated the appeal on June 5, 2023, in response to a decision dated May 17, 2023. Despite being required to provide an advance payment for court costs as part of the appeal process, the complainant failed to pay the determined amount of 800 Swiss Francs by the final deadline, which led the Tribunal to rule that the appeal could not be entertained. The case also highlighted the Tribunal's lack of authority in accepting and processing criminal complaints or in administering supervisory complaints and dismissal proceedings against various individuals, as intended by the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance: The complainant initiated the appeal on June 5, 2023, in response to a decision dated May 17, 2023. Despite being required to provide an advance payment for court costs as part of the appeal process, the complainant failed to pay the determined amount of 800 Swiss Francs by the final deadline, which led the Tribunal to rule that the appeal could not be entertained. The case also highlighted the Tribunal's lack of authority in accepting and processing criminal complaints or in administering supervisory complaints and dismissal proceedings against various individuals, as intended by the complainant.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Veruntreuung, Betrug etc.) Nichteintreten Kostenvorschuss Zahlungsbefehl gesetzliche Verfahrensfrist Untersuchung wegen Veruntreuung nachträglicher Rechtsvorschlag Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was refused under the procedure stipulated by this article because the fee deposit was not paid.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The application of this article directly led to the refusal to enter upon the appeal due to non-payment of the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Federal Tribunal imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_252/2023

Urteil vom 2. Oktober 2023

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Veruntreuung, Betrug etc.); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen,

vom 17. Mai 2023 (BK 23 182).

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer erhob am 5. Juni 2023 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 17. Mai 2023 (Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 2. Mai 2023 [BM 22 14707). Mit Eingabe vom 21. Juni 2023 bekräftigte er seinen Beschwerdewillen.

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 28. Juli 2023 mit Gerichtsurkunde eine Frist bis zum 14. August 2023 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügungen vom 23. August 2023 und vom 1. September 2023, wiederum jeweils mittels Gerichtsurkunde, die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die Verfügungen vom 28. Juli 2023 und vom 1. September 2023 konnten dem Beschwerdeführer zugestellt werden. Der Kostenvorschuss wurde innert der angesetzten Nachfrist nicht geleistet (vgl. Art. 48 Abs. 4 BGG ), weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

4. Anzumerken bleibt, dass das Bundesgericht weder für die Entgegennahme und Behandlung von (allfälligen) Strafanzeigen zuständig noch zu deren Weiterleitung verpflichtet ist. Gleiches gilt für "Dienstaufsichtsbeschwerden" und "Amtsenthebungsverfahren", welche der Beschwerdeführer offenbar gegen verschiedene Personen anzustrengen gedenkt.

5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Oktober 2023

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément