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7B_251/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Non-Payment of Costs

Geschäftsnummer 7B_251/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A Swiss Federal Tribunal case involved an individual who filed a complaint in criminal matters against a decision by the Higher Court of the Canton of Bern. The Higher Court had decided not to proceed with a case involving allegations of embezzlement, among other charges, which the Regional Public Prosecutor's Office Bern-Mittelland had initially not taken up. The complainant was required to pay an advance on costs by a set deadline, a requirement he failed to meet despite receiving repeated notifications and extensions. Consequently, this failure to pay led to the Tribunal's decision not to proceed with the appeal. Additionally, it was noted that the Federal Tribunal is not obligated to handle or forward any criminal complaints or misconduct allegations that the complainant appeared to intend against various individuals.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Non-Payment of Costs: The Higher Court had decided not to proceed with a case involving allegations of embezzlement, among other charges, which the Regional Public Prosecutor's Office Bern-Mittelland had initially not taken up. The complainant was required to pay an advance on costs by a set deadline, a requirement he failed to meet despite receiving repeated notifications and extensions. Consequently, this failure to pay led to the Tribunal's decision not to proceed with the appeal. Additionally, it was noted that the Federal Tribunal is not obligated to handle or forward any criminal complaints or misconduct allegations that the complainant appeared to intend against various individuals.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Veruntreuung etc.) Nichteintreten Kostenvorschuss Leistung des Kostenvorschusses Zahlungsfrist Untersuchung wegen Veruntreuung Nichtanhandnahmeverfügung Rechtshilfe in Zivilsachen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not adjudicated (non-entrée en matière) based on this procedural provision concerning non-payment of the judicial deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The non-entry into the merits is explicitly based on this provision concerning the non-payment of the required deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the judicial costs on the appellant in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_251/2023

Urteil vom 2. Oktober 2023

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Veruntreuung etc.); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 17. Mai 2023 (BK 23 181).

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer erhob am 5. Juni 2023 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 17. Mai 2023 (Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 2. Mai 2023 [BM 23 14280).

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 28. Juli 2023 mit Gerichtsurkunde eine Frist bis zum 14. August 2023 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügungen vom 23. August 2023 und vom 1. September 2023, wiederum jeweils mittels Gerichtsurkunde, die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die Verfügungen vom 28. Juli 2023 und vom 1. September 2023 konnten dem Beschwerdeführer zugestellt werden. Der Kostenvorschuss wurde innert der angesetzten Nachfrist nicht geleistet (vgl. Art. 48 Abs. 4 BGG ), weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

4. Anzumerken bleibt, dass das Bundesgericht weder für die Entgegennahme und Behandlung von (allfälligen) Strafanzeigen zuständig noch zu deren Weiterleitung verpflichtet ist. Gleiches gilt für "Dienstaufsichtsbeschwerden" und "Amtsenthebungsverfahren", welche der Beschwerdeführer offenbar gegen verschiedene Personen anzustrengen gedenkt.

5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Oktober 2023

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément