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7B_213/2025 KI-generiert

Prosecutorial non-commencement of investigation challenged via criminal appeal in lieu of security deposit payment under Art. 383 StPO; inadmissibility for failure to meet Art. 42(2) BGG reasoning requirements.

Geschäftsnummer 7B_213/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, acting through its single judge, declared the appellant's criminal-law appeal inadmissible and ordered her to pay court costs of CHF 500. The decision below, in which the Cantonal Court of Lucerne declined to enter into the merits of her appeal for failure to pay the required procedural security deposit, remains in force. The dispute arose from the public prosecutor's decision not to open a criminal investigation, which the appellant challenged; the cantonal court had set a deadline for her to post security for costs and compensation under Article 383(1) and (2) of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO), and when she failed to do so, it refused to consider the appeal. The Supreme Court held that the appellant's submission failed to meet the minimum reasoning requirements of Article 42(2) BGG, as she did not explain how the non-entry decision or the cost ruling violated federal law or constitutional rights.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 383 Abs. 1 StPO, Art. 136 StPO, Art. 383 Abs. 1 Satz, Art. 383 Abs. 2 StPO; Prosecutorial non-commencement of investigation challenged via criminal appeal in lieu of security deposit payment under Art. 383 StPO; inadmissibility for failure to meet Art. 42(2) BGG reasoning requirements: The decision below, in which the Cantonal Court of Lucerne declined to enter into the merits of her appeal for failure to pay the required procedural security deposit, remains in force. The dispute arose from the public prosecutor's decision not to open a criminal investigation, which the appellant challenged; the cantonal court had set a deadline for her to post security for costs and compensation under Article 383(1) and (2) of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO), and when she failed to do so, it refused to consider the appeal. The Supreme Court held that the appellant's submission failed to meet the minimum reasoning requirements of Article 42(2) BGG, as she did not explain how the non-entry decision or the cost ruling violated federal law or constitutional rights.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Prozesskaution unbezahlte Mietkaution Recht zur Hinterlegung Strafverfolgung Räumungsbefehl formelle Verfahrenseinstellung mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Procedural basis for the simplified procedure to declare the appeal inadmissible without entering into the merits.

Art. 66 al. 1 BGG

Basis for imposing the court costs on the appellant, as she was unsuccessful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_213/2025

Urteil vom 18. März 2025

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Prozesskaution; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 31. Januar 2025 (2N 25 5).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen stellte die von der Beschwerdeführerin angestrebte Strafuntersuchung mit Verfügung vom 29. November 2024 ein. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Kantonsgericht Luzern am 31. Januar 2025 androhungsgemäss mangels Leistung der Sicherheit nach

Art. 383 Abs. 1 und 2 StPO

nicht ein.

2. Mit Eingabe vom 4. März 2025 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Sie beantragt die Aufhebung der Verfügung des Kantonsgerichts vom 31. Januar 2025.

3. Nach

Art. 42 Abs. 2 BGG

ist in der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Zudem prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten einschliesslich von Willkür beim Sachverhalt nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde begründet worden ist (

Art. 106 Abs. 2 BGG

).

Nach

Art. 383 Abs. 1 StPO

kann die Verfahrensleitung die Privatklägerschaft verpflichten innert einer Frist für allfällige Kosten und Entschädigungen Sicherheit zu leisten.

Art. 136 StPO

bleibt vorbehalten (

Art. 383 Abs. 1 Satz 2 StPO

). Wird die Sicherheit nicht fristgerecht geleistet, so tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein (

Art. 383 Abs. 2 StPO

).

4. Vorliegend kann es nur darum gehen, ob die Vorinstanz die Behandlung der kantonalen Beschwerde von der Bezahlung einer Sicherheitsleistung abhängig machen durfte und auf die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung mangels Leistung der verlangten Prozesskaution innert Frist rechtmässig nicht eingetreten ist. Mit den diesbezüglichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung befasst sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht ansatzweise. Aus ihrer Beschwerde ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern das Nichteintreten der Vorinstanz mangels Leistung der Prozesssicherheit verfassungs- oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnten. Daran ändert auch ihre Behauptung nichts, sie empfinde das gesamte Verfahren als "zutiefst unfair". Soweit die Beschwerdeführerin den vorinstanzlichen Kostenspruch beanstandet, legt sie ebenfalls nicht im Geringsten dar, inwiefern die Vorinstanz

Art. 428 StPO

unrichtig angewandt haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Darauf ist im Verfahren nach

Art. 108 BGG

nicht einzutreten.

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (

Art. 65 Abs. 2 BGG

).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. März 2025

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier