Discharge of Court Costs Refused Due to Insufficient Substantiation of Error
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertDischarge of Court Costs Refused Due to Insufficient Substantiation of Error A complainant sought a definitive discharge of court costs concerning a previous criminal proceeding under Art. 425 StPO , arguing ongoing financial hardship, but a lower court detailed why the statutory conditions for a definitive discharge were not met, although it granted a deferment of payment until December 31, 2025. The Supreme Court dismissed the appeal for non-entry because the complainant’s submission merely reiterated his financial distress and appellate criticism without specifically addressing or refuting the detailed reasoning of the preceding court, thereby failing to satisfy the qualified justification requirements under Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG to demonstrate a violation of law or constitutional rights.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 425 StPO, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Discharge of Court Costs Refused Due to Insufficient Substantiation of Error: 425 StPO , arguing ongoing financial hardship, but a lower court detailed why the statutory conditions for a definitive discharge were not met, although it granted a deferment of payment until December 31, 2025. The Supreme Court dismissed the appeal for non-entry because the complainant’s submission merely reiterated his financial distress and appellate criticism without specifically addressing or refuting the detailed reasoning of the preceding court, thereby failing to satisfy the qualified justification requirements under Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG to demonstrate a violation of law or constitutional rights.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision due to insufficient substantiation.
The court took the appellant's strained financial situation into account when determining the amount of the court costs.
The appellant was ordered to pay the court costs due to the outcome of the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_1433/2024
Urteil vom 10. Februar 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Hahn.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, Präsident,
Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal.
Gegenstand
Kostenerlass; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, Präsident, vom 14. November 2024 (490 24 200 vo2).
Erwägungen:
1. Mit einer undatierten, beim Bundesgericht am 20. Dezember 2024 eingegangenen Eingabe führt A.________ sinngemäss Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 14. November 2024 betreffend Kostenerlass. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Gemäss
Art. 42 Abs. 2 BGG
ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (
BGE 146 IV 297
E. 1.2;
140 III 86
E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür
(vgl.
Art. 97 Abs. 1 BGG
), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (
Art. 106 Abs. 2 BGG
). Auf ungenügend begründete Rügen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (
BGE 147 IV 73
E. 4.1.2 mit Hinweisen).
3. Die Vorinstanz legt detailliert dar, weshalb im Fall des Beschwerdeführers kein fortwährender finanzieller Härtefall vorliegt und deshalb die gesetzlichen Voraussetzungen für den von ihm ersuchten definitiven Kostenerlass nach
Art. 425 StPO
nicht erfüllt seien, ihm jedoch eine Stundung der geschuldeten Verfahrenskosten bis zum 31. Dezember 2025 gewährt werde. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort auseinander. Stattdessen stellt er sich auf den Standpunkt, dass er finanziell bedürftig sei und er auch in Zukunft nicht in der Lage sein werde, die vorinstanzlichen Gerichtskosten zu bezahlen. Solche appellatorische Kritik genügt den dargelegten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Der Beschwerdeführer vermag damit von vornherein nicht konkret aufzuzeigen, inwiefern die Begründung der Vorinstanz rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Seiner angespannten finanziellen Situation ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnungen zu tragen (
Art. 65 Abs. 2 BGG
).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Februar 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Hahn