Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_1356/2025 KI-generiert

Late Recusal Motion in Criminal Proceedings: Strict Time Limit under Art. 58 StPO and insufficiency of Appellate Brief for Lack of Substantive Engagement

Geschäftsnummer 7B_1356/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court, sitting as a single judge, declined to entertain the appeal and dismissed it, upholding the lower court's decision. The appellant had challenged a ruling by the Obergericht of the Canton of Zurich, which had refused to consider his late-filed motion to recuse a judge. The Supreme Court found that the appellant's submissions were insufficiently reasoned, as he merely presented his own views and made general allegations of procedural errors and bias, without properly engaging with the lower court's detailed legal analysis. The court held that such appellate criticism did not meet the statutory requirements for a federal appeal, leading to non-entry into the case. The appellant was ordered to pay the court costs of 500 Swiss francs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 58 StPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Late Recusal Motion in Criminal Proceedings: Strict Time Limit under Art. 58 StPO and insufficiency of Appellate Brief for Lack of Substantive Engagement: The appellant had challenged a ruling by the Obergericht of the Canton of Zurich, which had refused to consider his late-filed motion to recuse a judge. The Supreme Court found that the appellant's submissions were insufficiently reasoned, as he merely presented his own views and made general allegations of procedural errors and bias, without properly engaging with the lower court's detailed legal analysis. The court held that such appellate criticism did not meet the statutory requirements for a federal appeal, leading to non-entry into the case. The appellant was ordered to pay the court costs of 500 Swiss francs.

Schlagwörter

KI-generiert
Ausstand Nichteintreten Ausstandsbegehren Verfahrensfristen Leitverfahren Sonderverfahren Wiederaufnahme des Abwesenheitsverfahrens Rechtsgutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible for lack of sufficient reasoning in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the losing appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_1356/2025

Berichtigtes Urteil

vom 26. Januar 2026

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Bezirksgericht Dielsdorf,

Spitalstrasse 7, 8157 Dielsdorf.

Gegenstand

Ausstand; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 24. November 2025 (UA250035-O/U/JST).

Erwägungen:

1.

Mit Beschluss vom 24. November 2025 trat das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, nicht auf das Ausstandsgesuch von A.________ ein. Dagegen gelangte A.________ mit Beschwerde vom 9. Dezember 2025 an das Bundesgericht.

2.

Die Vorinstanz legt in Auseinandersetzung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Normgehalt von Art. 58 StPO detailliert dar, weshalb sie auf das verspätet gestellte Ausstandsgesuch nicht eingetreten ist. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend auseinander. Stattdessen legt er lediglich seine Sichtweise dar und macht diverse Rügen geltend, wie unter anderem die angebliche "Aneinanderreihung schwerer Verfahrensfehler", "Verdacht einer befangenheitsbedingten Ungleichbehandlung" sowie die angebliche Verhandlung in seiner Abwesenheit. Solche appellatorische Kritik genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine Beschwerde an das Bundesgericht offensichtlich nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 297 E. 1.2). Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG).

3.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).

4.

Das vorliegende Urteil wurde am 25. März 2026 berichtigt (7G_1/2026).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht Dielsdorf und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Januar 2026

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier