Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_127/2025 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 7B_127/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance The Federal Supreme Court declined to hear a criminal appeal against a Cantonal High Court's decision, which had confirmed a decision refusing to open an investigation. The appellant failed to pay the required cost advance of CHF 800 within the extended, final deadline provided, despite being legally informed that payment was mandatory and non-compliance would result in the appeal not being considered, with the court noting that the appellant actively avoided receiving the initial court order. Since the litigant failed to fulfill the statutory financial requirement to pursue the appeal, the court issued a non-entry decision pursuant to Art. 62 para. 3 BGG and Art. 108 BGG, and imposed the court costs of CHF 500 on the appellant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance: The appellant failed to pay the required cost advance of CHF 800 within the extended, final deadline provided, despite being legally informed that payment was mandatory and non-compliance would result in the appeal not being considered, with the court noting that the appellant actively avoided receiving the initial court order. Since the litigant failed to fulfill the statutory financial requirement to pursue the appeal, the court issued a non-entry decision pursuant to Art. 62 para. 3 BGG and Art. 108 BGG, and imposed the court costs of CHF 500 on the appellant.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichtanhandnahme Nichteintreten Kostenvorschuss Zahlungsbefehl gesetzliche Frist nachträglicher Rechtsvorschlag Strafuntersuchung Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The decision not to enter the appeal was made according to the simplified procedure outlined in this article.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The appeal was dismissed because the required cost deposit was not paid, as stipulated in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant in the final order.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_127/2025

Urteil vom 31. März 2025

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 31. Januar 2025 (BK 24 300).

Erwägungen:

1.

Der Beschwerdeführer erhob am 10. Februar 2025 (Postaufgabe) Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 31. Januar 2025 (Beschwerdesache gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 7. Juli 2024; Verfahrensnummer BM 24 24681).

2.

Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3.

Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 12. Februar 2025 mit Gerichtsurkunde Frist bis zum 27. Februar 2025 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten. Diese Postsendung wurde vom Beschwerdeführer nicht abgeholt. Mit Verfügung vom 5. März 2025 wurde diesem alsdann, wiederum mittels Gerichtsurkunde, die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 17. März 2025 angesetzt; unter dem Hinweis, dass bei Nichtleistung auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.

Der Beschwerdeführer befindet sich in einem Prozessrechtsverhältnis mit dem Bundesgericht. Die Begründung eines solchen verpflichtet die Parteien, sich nach Treu und Glauben zu verhalten und insbesondere dafür zu sorgen, dass ihnen behördliche Akten zugestellt werden können, welche das Verfahren betreffen (

BGE 146 IV 30

E. 1.1.2;

141 II 429

E. 3.1;

138 III 225

E. 3.1). Sämtliche dem Beschwerdeführer rechtsgültig zugestellten (fristauslösenden) Verfügungen gelten als zur Kenntnis genommen (vgl.

Art. 44 Abs. 2 BGG ).

4.

Der Kostenvorschuss wurde innert der angesetzten Nachfrist nicht geleistet (vgl. Art. 48 Abs. 4 BGG ), weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

5.

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. März 2025

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément