Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_1254/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Review of Cost Advance for Threat Investigation Appeal

Geschäftsnummer 7B_1254/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Review of Cost Advance for Threat Investigation Appeal The Federal Supreme Court declined to review a lower court's order requiring a CHF 800 cost advance for an appeal against a prosecutorial decision to drop an investigation into a threat complaint. The complainant argued the advance should be waived because their underlying appeal was not "without prospects of success," attempting to justify the reversal of the discontinuance decision, but failed to demonstrate how the challenged security for costs order was legally flawed. The Court ruled that the appeal did not meet the mandatory criteria for substantiation because it failed to address the reasoning of the lower court's order regarding the cost advance itself, and it therefore dismissed the case without review and denied the request for legal aid due to the futility of the underlying claim and ordered the complainant to pay court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Review of Cost Advance for Threat Investigation Appeal: The complainant argued the advance should be waived because their underlying appeal was not "without prospects of success," attempting to justify the reversal of the discontinuance decision, but failed to demonstrate how the challenged security for costs order was legally flawed. The Court ruled that the appeal did not meet the mandatory criteria for substantiation because it failed to address the reasoning of the lower court's order regarding the cost advance itself, and it therefore dismissed the case without review and denied the request for legal aid due to the futility of the underlying claim and ordered the complainant to pay court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Sicherheitsleistung Nichteintreten Kostenvorschuss Zahlungsbefehl unentgeltliche Rechtspflege Kognitionsbeschränkung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used to justify the non-admission (Nichteintreten) of the appeal due to failure to meet formal requirements.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Basis for dismissing the request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege).

Art. 65 Abs. 2 BGG

Applied when fixing the court costs, taking into account the appellant's tense financial situation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for ordering the appellant to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_1254/2024

Urteil vom 6. Januar 2025

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Appellationsgericht Basel-Stadt, Präsident,

Bäumleingasse 1, 4051 Basel.

Gegenstand

Sicherheitsleistung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt, Präsident,

vom 29. Oktober 2024 (BES.2024.132).

Erwägungen:

1.

1.1.

Am 3. Februar 2022 stellte A.________ Strafantrag gegen B.________ wegen Drohung. Mit Verfügung vom 14. Oktober 2024 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt das Verfahren ein, da kein Tatverdacht erhärtet sei, der eine Anklage rechtfertigen würde. Gegen diese Einstellungsverfügung erhob A.________ Beschwerde. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt forderte A.________ mit Verfügung vom 29. Oktober 2024 auf, bis zum 25. November 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, ansonsten auf seine Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung nicht eingetreten werde.

1.2.

Mit Eingabe vom 20. November 2024 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Appellationsgerichts vom 29. Oktober 2024 und beantragt deren Aufhebung. Zur Begründung bringt er vor, es sei von einem Kostenvorschuss abzusehen, da seine Beschwerde nicht aussichtslos bzw. objektiv berechtigt sei.

2. Gemäss

Art. 42 Abs. 1 BGG

hat die Beschwerde an das Bundesgericht ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist nach

Art. 42 Abs. 2 BGG

in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (

BGE 146 IV 297

E. 1.2;

140 III 86

E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl.

Art. 97 Abs. 1 BGG

), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (

Art. 106 Abs. 2 BGG

). Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein (

BGE 147 IV 73

E. 4.1.2).

3. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, zu behaupten, dass seine Beschwerde nicht aussichtslos sei und macht insbesondere Ausführungen, weshalb die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft rechtswidrig sei. Damit vermag er indessen nicht aufzuzeigen, inwiefern die angefochtene Verfügung, mit welcher der Beschwerdeführer zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurde, rechtswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach

Art. 108 BGG

nicht einzutreten.

4. Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist angesichts der Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (

Art. 64 Abs. 1 BGG

). Seinen angespannten finanziellen Verhältnissen wird bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung getragen (

Art. 65 Abs. 2 BGG

).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Januar 2025

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier