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7B_125/2024 KI-generiert

Appellant Challenge to Cost Advance Requirement Without Prior Cantonal Waiver Request

Geschäftsnummer 7B_125/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant appealed to the Federal Tribunal against a decision by the Zurich-Sihl Public Prosecutor's Office to not proceed with a case dated December 21, 2023. The Zurich Cantonal Court required the complainant to pay a deposit of CHF 1,800 by January 19, 2024, threatening to dismiss the appeal if not paid. The complainant, on January 29, 2024, requested the Federal Tribunal to annul this decision and waive the security deposit. The complainant did not apply for free legal aid at the Cantonal Court, which was necessary for consideration of waiving the deposit, resulting in no final cantonal ruling to justify an appeal to the Federal Tribunal. Consequently, the Federal Tribunal deemed the appeal inadmissible.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG; Appellant Challenge to Cost Advance Requirement Without Prior Cantonal Waiver Request: The Zurich Cantonal Court required the complainant to pay a deposit of CHF 1,800 by January 19, 2024, threatening to dismiss the appeal if not paid. The complainant, on January 29, 2024, requested the Federal Tribunal to annul this decision and waive the security deposit. The complainant did not apply for free legal aid at the Cantonal Court, which was necessary for consideration of waiving the deposit, resulting in no final cantonal ruling to justify an appeal to the Federal Tribunal. Consequently, the Federal Tribunal deemed the appeal inadmissible.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Prozesskaution Kostenvorschuss unentgeltliche Rechtspflege Sicherheitsleistung Vorschuss Eilvorabentscheidungsverfahren nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to levy court costs in this case.

Art. 93 BGG

The appeal was rejected as inadmissible because it was aimed at a decision on which the Federal Tribunal could not rule in the context of the procedural matter raised.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_125/2024

Urteil vom 20. März 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Postfach, 8036 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Prozesskaution; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 19. Januar 2024 (UE240006-O/Z1).

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer erhob am 9. Januar 2024 beim Obergericht des Kantons Zürich Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 21. Dezember 2023. Am 19. Januar 2024 setzte das Obergericht dem Beschwerdeführer eine Frist von 10 Tagen an zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'800.--, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Mit Eingabe vom 29. Januar 2024 beantragt der Beschwerdeführer beim Bundesgericht sinngemäss, diese Verfügung sei aufzuheben und ihm die Sicherheitsleistung zu erlassen.

2. Ein Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozess-führung und damit zum Verzicht auf eine Prozesskaution ist beim Obergericht zu stellen, bei welchem das Beschwerdeverfahren hängig ist. Der Beschwerdeführer hat beim Obergericht kein solches Gesuch gestellt und dieses hat dementsprechend darüber nicht entschieden, weshalb insofern kein kantonal letztinstanzlicher Entscheid und damit kein zulässiges Anfechtungsobjekt vorliegt. Die Beschwerde ans Bundesgericht ist daher offensichtlich unzulässig, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Auferlegung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. März 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément