Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_1161/2024 KI-generiert

Appeal Dismissed Due to Formal Deficiencies Regarding Official Defense Request

Geschäftsnummer 7B_1161/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal Dismissed Due to Formal Deficiencies Regarding Official Defense Request A Swiss court decision regarding an appeal against the rejection of a request for official defense and legal aid was dismissed by the Federal Supreme Court due to formal deficiencies in the submission. The appellant filed an appeal in criminal matters against a Cantonal Court decision rejecting the request for an official defense lawyer, but the submission lacked a comprehensible legal request and the reasoning focused on "alleged violations of the divine laws and the wrath of God," failing to specifically challenge the lower court's legal reasoning as required by law (Art. 42 sec. 2 BGG). Consequently, the Federal Supreme Court found the appeal formally deficient, deemed the legal requests to be futile from the outset, rejected the petition for legal aid, and imposed court costs on the appellant, albeit reduced due to his financial situation.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 54 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; Appeal Dismissed Due to Formal Deficiencies Regarding Official Defense Request: The appellant filed an appeal in criminal matters against a Cantonal Court decision rejecting the request for an official defense lawyer, but the submission lacked a comprehensible legal request and the reasoning focused on "alleged violations of the divine laws and the wrath of God," failing to specifically challenge the lower court's legal reasoning as required by law (Art. 42 sec. 2 BGG). Consequently, the Federal Supreme Court found the appeal formally deficient, deemed the legal requests to be futile from the outset, rejected the petition for legal aid, and imposed court costs on the appellant, albeit reduced due to his financial situation.

Schlagwörter

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Amtliche Verteidigung, unentgeltliche Rechtspflege Nichteintreten Verteidigungskosten Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Rückzug des Rechtsbegehrens Normenkontrolle schwerer Mangel des Verfahrens im Ausland Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule non-entry into the merits of the appeal due to formal deficiencies.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the request for legal aid because the claims were hopeless from the outset.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the appellant's tight financial situation into account when setting the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_1161/2024

Urteil vom 24. Dezember 2024

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis,

Überlandstrasse 42, Postfach, 3900 Brig,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Amtliche Verteidigung, unentgeltliche Rechtspflege; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung, vom 1. Oktober 2024 (P2 24 71).

Erwägungen:

1. A.________ führt mit Eingabe vom 29. Oktober 2024 Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis vom 1. Oktober 2024, mit welchem dieses das Gesuch um amtliche Verteidigung abgewiesen hat.

2. Die Eingabe ist auf Französisch verfasst, was nach

Art. 42 Abs. 1 BGG

zulässig ist. Das vorliegende Urteil ergeht jedoch in der Sprache des angefochtenen Entscheids (

Art. 54 Abs. 1 BGG

) und damit auf Deutsch.

3.

3.1.

Gemäss

Art. 42 Abs. 2 BGG

ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (

BGE 146 IV 297

E. 1.2;

140 III 86

E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl.

Art. 97 Abs. 1 BGG

), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (

Art. 106 Abs. 2 BGG

). Auf ungenügend begründete Rügen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (

BGE 147 IV 73

E. 4.1.2 mit Hinweisen).

3.2.

Die vorliegende Eingabe genügt diesen Anforderungen in mehrerlei Hinsicht nicht. Zunächst enthält sie kein verständliches Rechtsbegehren und auch anhand der Beschwerdebegründung, welche sich mit angeblichen Verstössen gegen die göttlichen Gesetze und den Zorn Gottes befasst, lässt sich nicht eindeutig eruieren, was der Beschwerdeführer letztlich genau anstrebt. Es liegen damit offensichtliche formelle Mängel vor, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach

Art. 108 BGG

nicht einzutreten ist.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos waren (

Art. 64 Abs. 1 BGG

). Seiner angespannten finanziellen Situation ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (

Art. 65 Abs. 2 BGG

).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Dezember 2024

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier