Procedural inadmissibility of appeal for failure to substantiate constitutional violations and lack of individual bias grounds in recusal of entire court chamber
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (II. Criminal Law Division) dismissed the appellant's complaint against a decision of the Zurich Cantonal Court (III. Criminal Chamber), which had rejected and declined to enter on his appeal against a discontinuation of criminal proceedings. The Supreme Court ordered the appellant to pay court costs of CHF 500 and denied his request for free legal aid. The case concerned the appellant's challenge to the procedural ruling that upheld the closing of his criminal case; he failed to substantiate any constitutional violation as required by Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), instead making vague claims of bias and preferential treatment. His motion to recuse the entire cantonal chamber was also rejected because he did not individually name and substantiate grounds against each judge, as required by case law (BGE 137 V 210, E. 1.3.3), and an unfavorable decision alone does not establish bias. The complaint was deemed manifestly inadmissible, leading to non-application of the case on formal grounds.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Procedural inadmissibility of appeal for failure to substantiate constitutional violations and lack of individual bias grounds in recusal of entire court chamber: Criminal Law Division) dismissed the appellant's complaint against a decision of the Zurich Cantonal Court (III. Criminal Chamber), which had rejected and declined to enter on his appeal against a discontinuation of criminal proceedings. The Supreme Court ordered the appellant to pay court costs of CHF 500 and denied his request for free legal aid. The case concerned the appellant's challenge to the procedural ruling that upheld the closing of his criminal case; he failed to substantiate any constitutional violation as required by Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), instead making vague claims of bias and preferential treatment. His motion to recuse the entire cantonal chamber was also rejected because he did not individually name and substantiate grounds against each judge, as required by case law (BGE 137 V 210, E. 1.3.3), and an unfavorable decision alone does not establish bias. The complaint was deemed manifestly inadmissible, leading to non-application of the case on formal grounds.
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KI-generiertUsed as procedural basis to dismiss the appeal in a simplified procedure due to manifest inadmissibility.
Applied to reject the request for free legal aid because the appeal lacked prospects of success.
Imposed court costs on the losing appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_1042/2025
Urteil vom 19. November 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Hirschengraben 13/15, Postfach 2401, 8021 Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Einstellung; Ausstand; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich. III. Strafkammer, vom 12. September 2025 (UE250183-O/BEE).
Erwägungen:
1.
Mit Verfügung vom 12. September 2025 wies das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, die Beschwerde von A.________ gegen die Einstellungsverfügung des Statthalteramts Bezirk Meilen vom 5. Oktober 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Eine dagegen von A.________ erhobene Beschwerde überwies das Obergericht am 30. September 2025 an das Bundesgericht.
2.
2.1. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
2.2. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der Vorinstanz, die zur Abweisung bzw. zum Nichteintreten seiner Beschwerde betreffend die Einstellungsverfügung führte, nicht substanziiert auseinander. Er legt nicht dar, inwiefern die Begründung der Vorinstanz bzw. deren Entscheid selbst rechtsbzw. verfassungswidrig sein soll. Stattdessen behauptet er, Herr B.________ sei systematisch bevorzugt und geschützt worden, während seine "Zeugenschaft und Opferrolle ignoriert worden sei". Soweit der Beschwerdeführer beiläufig den Ausstand der gesamten III. Strafkammer des Obergerichts verlangt, begründet er sein Gesuch in keiner Weise. Einzig der Umstand, dass die Vorinstanz nicht in seinem Sinne entschieden hat, begründet jedenfalls keinen Ausstandsgrund. Im Übrigen kann zwar grundsätzlich gegen alle Mitglieder einer Instanz ein Ausstandsbegehren gestellt werden, nicht jedoch pauschal gegen eine Kollegialbehörde oder gegen alle Mitglieder einer Behörde. Wird der Ausstand eines ganzen Gerichts verlangt, muss der Gesuchsteller die Ausstandsgründe für jede Richterin bzw. jeden Richter einzeln benennen und glaubhaft machen (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.3; Urteil 7B_42/2024 vom 20. August 2024 E. 2.3; je mit Hinweisen). Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
3.
Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich die Beschwerde als aussichtslos erweist (Art. 64 Abs. 1 BGG). Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Statthalteramt Bezirk Meilen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. November 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier