Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B_1034/2025 KI-generiert

Inadmissibility of criminal appeal against non-prosecution order due to deficient legal reasoning and lack of standing

Geschäftsnummer 7B_1034/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court dismissed the criminal appeal against a cantonal superior court decision that had upheld a prosecutor's refusal to initiate criminal proceedings, leaving the lower court's ruling fully in force and ordering the appellant to bear the judicial costs. The dispute arose from a private appellant's unsuccessful challenge against a non-prosecution order, leading to appellate proceedings where the appellant sought to overturn the lower court judgment. The Supreme Court based its decision on Articles 42 Abs. 2, 81 Abs. 1, 106 Abs. 2, and 108 of the Federal Supreme Court Act (BGG), ruling that the submission failed to meet statutory briefing and standing requirements and constituted merely inadmissible appellate criticism without properly substantiated legal arguments or valid formal grievances.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of criminal appeal against non-prosecution order due to deficient legal reasoning and lack of standing: Auf die Beschwerde ist unter Anwendung des vereinfachten Verfahrens nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Schlagwörter

KI-generiert
Nichtanhandnahme Nichteintreten Beschwerdelegitimation Strafverfolgung formelle Rechtskraft Leitverfahren gesetzliche Voraussetzung Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

7B_1034/2025

Urteil vom 10. Dezember 2025

II. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Clément.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell A.Rh., Schützenstrasse 1A, 9100 Herisau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, 2. Abteilung, vom 29. August 2025 (O2S 24 18).

Erwägungen:

1. Mit Beschluss vom 29. August 2025 wies das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden vom 6. August 2024 ab. Der Beschwerdeführer gelangte dagegen mit Beschwerde in Strafsachen vom 30. September 2025 (Übergabe an die Schweizerische Post) an das Bundesgericht.

2. Die weitschweifige Eingabe erfüllt offensichtlich nicht die Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 142 III 364 E. 2.4), namentlich bezüglich eines Zivilanspruchs im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, der den Beschwerdeführer zur Beschwerde in Strafsachen legitimieren könnte (Urteile 7B_1201/2024 vom 22. Januar 2025 E. 1.2; 7B_182/2024 vom 26. März 2024 E. 2.1.2; 7B_18/2024 vom 14. März 2024 E. 2; je mit Hinweisen). Soweit das Strafantragsrecht als solches gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 BGG betroffen ist, setzt sich der Beschwerdeführer zwar formell mit den vorinstanzlichen Erwägungen im angefochtenen Beschluss auseinander - einschliesslich der vorinstanzlichen Eventualbegründung (angefochtener Beschluss, E. 3.3.6 ff., S. 11 ff.), wozu er verpflichtet ist (vgl. BGE 149 III 318 E. 3.1.3; 142 III 364 E. 2.4; 133 IV 119 E. 6.3; je mit Hinweisen). Die Begründung geht insgesamt jedoch nicht über unzulässige, bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik hinaus, auf die nach ständiger Rechtsprechung nicht einzutreten ist (BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; je mit Hinweisen).

Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung der Beschwerdeführer unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache berechtigt wäre, da sie namentlich von der Prüfung der Sache getrennt werden können (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1), werden nicht erhoben.

3. Auf die Beschwerde ist unter Anwendung des vereinfachten Verfahrens nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Dezember 2025

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Koch

Der Gerichtsschreiber: Clément