Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B.71/2004 KI-generiert

Debtor's Appeal Against Transfer of Debt Collection Proceedings Rejected

Geschäftsnummer 7B.71/2004
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute initiated by an individual who filed a debt collection request against a local court for a claim exceeding 1.8 million Swiss francs. The request was rejected by the local debt collection office, leading to a subsequent appeal to the district court, which transferred the matter to a higher court for review. The higher court later decided not to consider the appeal against the transfer decision, prompting the individual to escalate the matter to the Swiss Federal Tribunal. The key issue at hand is the challenge of whether the transfer decision is subject to appeal, with the higher supervisory authority concluding that it is not, thereby dismissing the individual's appeal as unsubstantiated.

Legislator-Regeste

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Art. 80 OG, Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 18 SchKG, Art. 19 SchKG, Art. 20a Abs. 1 SchKG, Art. 108 Abs. 1 let. a BGG; Debtor's Appeal Against Transfer of Debt Collection Proceedings Rejected: The request was rejected by the local debt collection office, leading to a subsequent appeal to the district court, which transferred the matter to a higher court for review. The higher court later decided not to consider the appeal against the transfer decision, prompting the individual to escalate the matter to the Swiss Federal Tribunal. The key issue at hand is the challenge of whether the transfer decision is subject to appeal, with the higher supervisory authority concluding that it is not, thereby dismissing the individual's appeal as unsubstantiated.

Schlagwörter

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Inkasso Konkursverhandlung Vollstreckungsverfahren Gegenstandslosigkeit der Überstellung Leitverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 80 OG
Die obere Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung auf Gegenbemerkungen ( Art. 80 OG ) verzichtet.
Art. 79 Abs. 1 OG
Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind ( BGE 119 III 49 E.
Art. 18 SchKG
Cited to explain the scope of appealability regarding the decision made by the higher cantonal supervisory authority, which justifies the non-admission of the appeal.
Art. 19 SchKG
Cited in the reasoning to establish the inadmissibility of challenging constitutional or cantonal law violations within this specific appeal procedure.
Art. 20a Abs. 1 SchKG
This article was used to impose the court fee due to the vexatious nature of the appeal.
Art. 108 Abs. 1 let. a BGG
Although not explicitly cited in the final operative part, the decision is one of non-admission, which in this context usually refers to procedural inadmissibility under the LTF (Code of Civil Procedure, BGG), but since the decision explicitly cites only procedural/cost articles in the dispositive, only those are included. The reasoning mentions non-admission based on formal requirements (Art. 79 Abs. 1 OG) and the merits of inadmissibility under SchKG, leading to point 1 of the dispositive: 'Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.' (No decision on the appeal is made).
Art. 66 al. 1 LTF
Although not explicitly cited in the dispositive, this article governs court costs, which are explicitly ordered in point 2 (Art. 20a Abs. 1 SchKG was used instead for cost imposition based on the facts).
Art. 93 BGG
Not explicitly cited in the dispositive.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 let. a BGG

Although not explicitly cited in the final operative part, the decision is one of non-admission, which in this context usually refers to procedural inadmissibility under the LTF (Code of Civil Procedure, BGG), but since the decision explicitly cites only procedural/cost articles in the dispositive, only those are included. The reasoning mentions non-admission based on formal requirements (Art. 79 Abs. 1 OG) and the merits of inadmissibility under SchKG, leading to point 1 of the dispositive: 'Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.' (No decision on the appeal is made).

Art. 66 al. 1 LTF

Although not explicitly cited in the dispositive, this article governs court costs, which are explicitly ordered in point 2 (Art. 20a Abs. 1 SchKG was used instead for cost imposition based on the facts).

Art. 93 BGG

Not explicitly cited in the dispositive.

Art. 18 SchKG

Cited to explain the scope of appealability regarding the decision made by the higher cantonal supervisory authority, which justifies the non-admission of the appeal.

Art. 19 SchKG

Cited in the reasoning to establish the inadmissibility of challenging constitutional or cantonal law violations within this specific appeal procedure.

Art. 20a Abs. 1 SchKG

The Tribunal imposed court costs on the appellant due to vexatious litigation, citing this article.

Art. 20a Abs. 1 SchKG

This article was used to impose the court fee due to the vexatious nature of the appeal.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

7B.71/2004 /rov

Urteil vom 5. Juli 2004

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung

Bundesrichterin Escher, Präsidentin,

Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,

Gerichtsschreiber Levante.

Parteien

Z.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand

Rechtsverweigerung,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 29. März 2004 (NR040032/U).

Die Kammer zieht in Erwägung:

1. Z.________ stellte am 13. Januar 2004 beim Betreibungsamt Dielsdorf das Betreibungsbegehren gegen das Bezirksgericht Dielsdorf für eine Forderung von über 1,8 Mio. Franken. Mit Verfügung vom 15. Januar 2004 wies das Betreibungsamt das Begehren zurück. Hiergegen erhob Z.________ Beschwerde beim Bezirksgericht Dielsdorf als unterer Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen. Mit Beschluss vom 1. März 2004 überwies das Bezirksgericht Dielsdorf (gestützt auf den Beschluss der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich vom 24. Februar 2004) die Beschwerde an das Bezirksgericht Zürich zur Behandlung. Gegen diesen Überweisungsbeschluss gelangte Z.________ an das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, welche auf die Beschwerde mit Beschluss vom 29. März 2004 nicht eintrat.

Z.________ hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 18. April 2004 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen und beantragt im Wesentlichen, der angefochtene Nichteintretensentscheid sei aufzuheben. Weiter verlangt er aufschiebende Wirkung.

Die obere Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung auf Gegenbemerkungen ( Art. 80 OG ) verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

2. Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind ( BGE 119 III 49 E. 1). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht.

Die obere Aufsichtsbehörde hat zur Begründung ihres Nichteintretensbeschlusses erwogen, dass der Überweisungsbeschluss der unteren Aufsichtsbehörde einen Zwischenentscheid darstelle, der mit Beschwerde gemäss Art. 18 SchKG nicht anfechtbar sei. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde das Anfechtungsobjekt der Beschwerde gemäss Art. 18 SchKG verkannt habe, wenn sie zur Auffassung gelangt ist, der Beschluss der Erstinstanz, mit welchem die Beschwerde an eine andere untere Aufsichtsbehörde zur Behandlung überwiesen wurde, stelle keinen anfechtbaren Entscheid dar. Soweit der Beschwerdeführer die Verletzung von Normen des kantonalen Rechts oder der Bundesverfassung rügt, sind seine Vorbringen im Verfahren nach Art. 19 SchKG unzulässig. Auf die insgesamt nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden.

3. Mit dem vorliegenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinfällig.

4. Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos. Wegen Mutwilligkeit, die hier darin liegt, dass der Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde ohne triftige Gründe an das Bundesgericht weitergezogen wurde, hat der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen ( Art. 20a Abs. 1 SchKG ). Die erkennende Kammer behält sich vor, ein allfälliges Revisionsgesuch gegen das vorliegende Urteil ohne Korrespondenz abzulegen, falls ein solches in mutwilliger Weise erfolgen sollte.

Demnach erkennt die Kammer:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Dielsdorf und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Juli 2004

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: